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Traurige Statistik eines Millionenflops

Weit über 100 Millionen Euro hat Eden Hazard Real Madrid allein an Ablöse gekostet.

Wenn ein Klub eine solche Summe in die Hand nimmt, erhofft er sich nichts anderes als einen Gamechanger. Einen Unterschiedsspieler, der selbst die größten Spiele mit einer genialen Aktion entscheiden kann.

Das größte Spiel in Spanien ist der Clásico. Doch mit dem Duell der Erzrivalen Real Madrid und FC Barcelona hatte Hazard bisher nichts zu tun. Neunmal ging die Partie bereits über die Bühne, seit der Belgier 2019 vom FC Chelsea nach Spanien kam. Gespielt hat er keine einzige Minute.

Die vielleicht traurigste Statistik für einen eigentlich hochbegabten Spieler, der als Hoffnungsträger zu den Königlichen gekommen war. Am Donnerstag dürfte er wieder nur Zuschauer sein, wenn der nächste Clásico im Halbfinale der Copa del Rey ausgetragen wird.

Clásico? Hazard spielt häufig gegen Elche und Co.

Bis heute ist Hazard mit einer Ablöse von 115 Millionen Euro laut transfermarkt.de der zehntteuerste Transfer der Welt.

Seine ersten vier Clásicos verpasste der 32-Jährige verletzt. Der einst so flinke Offensivspieler wurde unter anderem von Muskelblessuren immer wieder zurückgeworfen, zudem machten ihm mehrfach Probleme am Knöchel zu schaffen.

Fünfmal saß er beim spanischen Topduell zumindest auf der Ersatzbank. Teilweise wurde er aber nicht einmal zum Aufwärmen geschickt. Am häufigsten trat Hazard in Spanien stattdessen gegen Elche, Alavés und Atlético Madrid an, jeweils fünfmal.

Ein Teenager in der Rangliste wohl vor Hazard

Geht man nach den Spielminuten, sind bei Real nach Hazard (296) nur Álvaro Odriozola (78), Jesús Vallejo (67) und Mariano (56) in der laufenden Saison weniger im Einsatz gewesen. Hazard, bis 2024 an Real gebunden, fristet in Madrid das bittere Dasein als Backup.

Als Karim Benzema vor der WM mehrfach ausfiel, stellte Trainer Carlo Ancelotti den einstigen Chelsea-Star als Mittelstürmer auf. Auch dieses Experiment scheiterte - in der internen Rangliste der Offensivspieler dürfte selbst der 18-jährige Álvaro Rodríguez mittlerweile vor ihm stehen.

Real wollte für weit über 100 Millionen Euro einen Gamechanger holen. Bekommen haben sie ihn nicht.