Werbung

Wellinger nach WM-Silber: „Habe immer an mich geglaubt“

Wellinger nach WM-Silber: „Habe immer an mich geglaubt“
Wellinger nach WM-Silber: „Habe immer an mich geglaubt“

Für Skispringer Andreas Wellinger hat die Silbermedaille bei der WM in Planica schon jetzt einen hohen Stellenwert. „Ich habe in den letzten Jahren immer wieder einen auf den Sack gekriegt. Aber ich habe immer an mich geglaubt und bin zum Glück endlich belohnt worden. Wenn ich das später sacken lasse, wird die Medaille sicher einen hohen Stellenwert haben“, sagte der 27-Jährige.

Nach seinem Kreuzbandriss im Juni 2019 hatte Wellinger ein tiefes Tal durchschritten: Für Olympia 2022 war er nicht nominiert worden, stand kein einziges Mal mehr auf dem Podest, ehe er kurz vor der WM am 11. Februar in Lake Placid seinen ersten Weltcupsieg seit fast sechs Jahren feierte. Eine Woche später bestätigte sein Triumph in Rasnov seine Topform.

„Die letzten Wochen waren extrem cool, da habe ich mir das Selbstvertrauen geholt“, sagte Wellinger. Dem Bayern fehlten 1841 Tage nach seinem Olympiasieg 2018 in Pyeongchang nur 130 Zentimeter zum zweiten großen Einzel-Titel seiner Karriere. Gold ging wie vor zwei Jahren an den Polen Piotr Zyla.