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Zwei Deutsche mit Chancen auf den Schatz der Karibik

Zwei Deutsche mit Chancen auf den Schatz der Karibik
Zwei Deutsche mit Chancen auf den Schatz der Karibik

Bei der $25.000 PokerStars Players No-Limit Hold‘em Championship stehen die sechs Finalisten fest, die ab 18:30 Uhr deutscher Zeit im Baha Mar Resort in Nassau um den Titel und $4.053.200 Prämie kämpfen.

Die Zahlen bei der PSPC konnten sich auch bei der zweiten Ausgabe sehen lassen. Zwar reichte es am Ende nicht, um die Zahlen von 2019 (1.039 Entries, Preispool $26,5 Millionen) zu schlagen, aber bei 1.014 Teilnehmer und Teilnehmerinnen und einem Preispool in Höhe von $24,8 Millionen, war es extrem knapp. Und die sechs Finalisten werden die Heimreise allesamt als Dollar-Millionäre antreten.

Eine ganz starke Performance haben die Pokerspieler aus Deutschland bisher abgeliefert. Von 64 Teilnehmern haben 13 die bezahlten Plätze erreicht, darunter GGPoker Ambassador Fedor Holz (21./$123.600), Dominik Nitsche (34./$81.400) und Maximilian Lehmanski (38./$81.400).

PSPC 2023: Zwei Deutsche unter den letzten sechs

Zwei deutsche Platinum Pass-Gewinner sind sogar unter den letzten sechs zu finden, und haben somit die einmalige Chance für die ganz große Schlagzeile zu sorgen.

Da wäre zunächst Niclas Thumm zu nennen, der seinen Platinum Pass im Wert von $30.000 bei einer Livestream-Aktion auf Twitch nach einem Voting der Zuschauer gewonnen hatte. Der 29-Jährige ist der ganz große Underdog am Final Table. Zum einen, da er mit nur 7,2 Big Blinds der Shortstack ist, und außerdem, da er keinerlei Erfahrung bei Turnieren dieser Art mitbringt. Online beträgt das durchschnittliche Buy-in von Thumm gerade einmal $12. Doch egal, wie das Turnier für Thumm ausgeht, er ist schon jetzt ein Gewinner und wird mindestens $1.001.200 Preisgeld mit nach Hause nehmen.

Deutlich mehr Erfahrung bringt Max Menzel mit. Der 37-jährige Berliner hat vor vielen Jahren mit Pokerspielen sein Studium finanziert, die Karriere dann aber aufgrund von Familienplanung nicht weiterverfolgt. Stattdessen zog es ihn vor zehn Jahren zunächst nach China und vor einem Jahr mit seiner Frau und den zwei Kindern nach Singapur, wo er im Management eines deutschen Logistikunternehmens arbeitet.

Poker spielt dennoch eine durchaus große Rolle in Menzels Leben. Immer wieder zog es ihn nach Macau, um Cash Games zu spielen, und dann gewann er im vergangenen Jahr seinen Platinum Pass beim Road to PSPC Event in Manila auf den Philippinen. Dementsprechend groß ist auch sein Selbstvertrauen auf den Bahamas, denn dort sagte er im Interview an Tag 4: „Ohne arrogant zu klingen, aber ich bin wahrscheinlich einer der beste Spieler, die im Circuit völlig unbekannt sind.“ Den Nachweis hat er bereits gebracht, aber um am Ende auch den Titel zu holen, benötigt Menzel mit aktuell 20,1 Big Blinds einen perfekten Start.

Denn die Konkurrenz ist bärenstark. Bestes Beispiel dafür ist Chipleader Nacho Barbero (77,3 BB). Der 40-jährge Profispieler aus Buenos Aires ist dreifacher LAPT Champion, gewann schon einen High Roller Event der EPT und im vergangenen Jahr endlich auch sein erstes Bracelet bei der WSOP in Las Vegas.

Komplettiert wird das Line-Up durch Aliaksandr Shylko aus Weißrussland, Philipe Pizzari aus Brasilien und Pedro Marques aus Portugal. Alle drei sind ebenfalls in die Kategorie Profispieler einzuordnen, was die Aufgabe für Thumm und Menzel nicht einfacher macht.

Die Chipcounts zum Finale der PSPC 2023:

Weiter geht es heute mit Level 31 und Blinds 125.000/250.000/250.000.