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Startpreis 5,3 Millionen Euro: Karl Lagerfelds Luxuswohnung wird versteigert

Modezar Karl Lagerfeld verstarb 2019 im Alter von 85 Jahren. Nun wird seine langjährige Wohnung in Paris versteigert. (Bild: Pascal Le Segretain / Getty Images)
Modezar Karl Lagerfeld verstarb 2019 im Alter von 85 Jahren. Nun wird seine langjährige Wohnung in Paris versteigert. (Bild: Pascal Le Segretain / Getty Images)

Zwölf Jahre lang war das Appartement das zu Hause des 2019 verstorbenen Modeschöpfers Karl Lagerfeld, hier sollen ihm die Ideen gekommen sein. Jetzt kommt die Luxuswohnung in Paris unter den Hammer, bereits der Startpreis beträgt 5,3 Millionen Euro.

Ging es um andere Prominente, nahm Karl Lagerfeld bekanntlich kein Blatt vor den Mund. Über sein Privatleben schwieg sich der verstorbene Modeschöpfer weitestgehend aus. Erst nach seinem Tod - als sein gesamter Hausrat unter den Hammer kam, inklusive verchromter Hanteln und Kissen für seine Katze - erfuhren Interessierte, wie Lagerfeld wohnte. Am Dienstag soll nun auch seine leergeräumte Luxuswohnung in Paris versteigert werden, in der Lagerfeld bis zu seinem Tod im Februar 2019 lebte. Das Startgebot wurde auf 5,3 Millionen Euro taxiert, mitbieten darf nur, wer 1,06 Millionen Euro als Sicherheit hinterlegt hat.

Insgesamt zwölf Jahre lang bewohnte Lagerfeld das riesige Appartement am Quai Voltaire, es befindet sich in einem Gebäude aus dem 17. Jahrhundert. 260 Quadratmeter ist die Wohnung groß. Das Ankleidezimmer ist spektakulär: Es misst alleine 50 Quadratmeter und bietet eine hervorragende Aussicht auf die Seine sowie den Louvre. "Das Appartement am Quai Voltaire sah nicht aus wie eine Wohnung, eher wie ein Raumschiff im All", gab Lagerfelds Muse Baptiste Giabiconi dem "Spiegel" vor drei Jahren eine Vorstellung davon, wie der Designer die Wohnung zu Lebzeiten eingerichtet hatte. "Er sagte immer, hier kommen mir die Ideen."

Drei Jahre wurde umgebaut: Alle Wände mussten raus

Drei Jahre lang dauerten die Umbauarbeiten, Lagerfeld ließ alle Wände entfernen. "Es gab keine abgeschlossenen Räume, nur gleitende Glasscheiben und eine Küche aus poliertem Edelstahl, in der nie gekocht wurde", berichtete Giabiconi dem "Spiegel".

Seine Mahlzeiten nahm der Modezar hier nicht zu sich. Dafür hatte er eine andere Pariser Wohnung, in der zwei Köche für ihn arbeiteten. Damit nicht genug, nutzte er eine dritte Wohnung in der französischen Hauptstadt für sein Fotostudio sowie seine riesige Bibliothek.