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Streit vor Gericht: Prinz Harry nicht angemessen geschützt?

Prinz Harry (39) beschäftigt mal wieder die britischen Gerichte. Vor dem Londoner High Court begann am Dienstag (5. Dezember) ein Verfahren, in dem der Royal gegen das Home Office, das britische Innenministerium, klagt. Es geht dabei um den Personenschutz, der dem Prinzen zusteht, wenn er seine Heimat besucht.

"Durch nichts zu rechtfertigen"

Nach seinem Rücktritt von der Royal-Front entschied das Ministerium, die Security für Harry zurückzufahren. Doch damit ist er nicht einverstanden, und seine Anwältin Shaheed Fatima KC machte in einem Schreiben klar, ihm würde "staatliche Security (zustehen) angesichts der Drohungen/Gefahren, denen er ausgesetzt ist." Dass ihm weniger erlaubt wird als anderen Royals, "sei durch nichts zu rechtfertigen." Zudem wurden in dem Schreiben Bedenken über die Art und Weise der Entscheidung geäußert, Harry herunterzustufen — der Ablauf sei nicht transparent gewesen.

Prinz Harry hat seinen Status auf Lebenszeit

Prinz Harrys Beschwerde richtet sich direkt an das Executive Committee for the Protection of Royalty and Public Figures (Ravec), welches über die Schutzmaßnahmen für Royals und andere Personen öffentlichen Interesses entscheidet. "Ravec hätte in Betracht ziehen sollen, welche Folgen ein erfolgreicher Anschlag auf den Kläger haben würde, unter Berücksichtigung seines Status, Hintergrunds und seines Profils innerhalb der königlichen Familie." Ein Status, den er von Geburt an hat und den er bis an sein Lebensende haben würde. Zudem wurden seine Arbeiten für Charitys und sein "Dienst für die Öffentlichkeit" erwähnt. Sein Recht auf Sicherheit sei von "größter Wichtigkeit." Prinz Harry muss nicht persönlich beim Termin erscheinen.

Bild: Cover Images