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Stundenlang saß der Terminator beim Zoll: Arnold Schwarzenegger und die Luxus-Uhr

Wer wagt es, sich dem Terminator entgegenzustellen? Seit gestern wissen wir, dass der deutsche Zoll keine Skrupel hat, Arnold Schwarzenegger (73) festzusetzen. Der Stein des Anstoßes? Eine Luxus-Uhr, mit der der Schauspieler und Ex-Politiker eigentlich etwas Gutes tun wollte.

"Das gilt für jeden"

Doch der Reihe nach: Arnie landete diese Woche in München, war auf dem Weg nach Kitzbühel. Im Gepäck: Eine extra für ihn angefertigte Uhr der Schweizer Luxus-Marke Audemars Piguet, die er in dem österreichischen Nobel-Skiort versteigern wollte. Dort wollte er als Ausrichter des World Climate Summit den Erlös der Versteigerung dem Klimaschutz zukommen lassen. Geschätzer Wert: 20.000 Euro. Doch als die Zollbeamt*innen den Terminator erkannten, wurde er — zunächst verdachtsunabhängig — herausgewunken und untersucht. Dabei fand man die Uhr, die eigentlich hätte angemeldet werden sollen. "Wenn die Ware in der EU bleibt, muss man das versteuern und verzollen. Das gilt für jeden", wird ein Zoll-Sprecher unter anderm vom 'Spiegel' zitiert. "Wir haben die Sache aufgenommen. Der Fall geht jetzt zur zuständigen Straf- und Bußgeldstelle nach Augsburg."

Arnold Schwarzenegger zur Bank begleitet

Arnold Schwarzenegger kritisierte anschließend das Vorgehen der Zollbeamt*innen. So soll er laut 'Bild' drei Stunden festgehalten und regelrecht ausgefragt worden sein, auch zu Dingen, die mit dem eigentlichen Vorfall nichts zu tun hatten: "Das ist das Problem, an dem Deutschland krankt. Man sieht vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr." Er sei bereit gewesen, die Strafe umgehend zu zahlen, doch das ging angeblich nicht vollumfänglich per Kreditkarte, daraufhin sei er schließlich von einem Mitarbeiter zur Bank begleitet worden. Seine Lebensgefährtin und ein weiterer Begleiter wurden derweil festgehalten, um sicherzustellen, dass er zurückkommt. Jetzt soll Arnold Schwarzenegger seinen Anwalt eingeschaltet haben.

Bild: Darla Khazei/INSTARimages/Cover Images