Werbung

The Social Pulse: Tätowierer kriegt überraschend Pizza geliefert – Kassenbon klärt auf

Worüber im Netz diskutiert wird und warum

Ein Tätowierer bekommt Besuch von einem Lieferando-Boten, der ihm zwei Pizzen in die Hand drückt, obwohl der Mann nichts bestellt hat. Er regt sich im ersten Moment darüber auf, doch als er einen Blick auf die Rechnung wirft, fällt es ihm wie Schuppen von den Augen.

Tätowierer tätowiert Person am Oberarm.
Pizza statt Tattoo – ein Tätowierer bekam eine Lieferung, mit der er nicht gerechnet hatte. (Symbolbild: Getty Images)

"Da kommt ein Pizzalieferant ins Studio … hab darauf erst mal ne Diskussion das [sic!] ich nix bestellt habe", fängt der Facebook-Beitrag eines Tätowierers aus dem Trauma Tattoo Studio in Essen an, der inzwischen bereits fast 10.000 Likes hat. Im Post zu sehen ist ein Kassenbon von Lieferando für eine Pizza Salami und eine Pizza Margherita für insgesamt 19,80 Euro.

Wer – so wie der Inhaber des Tattoo-Studios – nichts bestellt hat und plötzlich zwei Pizzen im Wert von knapp 20 Euro in die Hand gedrückt bekommt, hätte vermutlich genauso reagiert. Ein Blick auf die Quittung bringt jedoch die gewünschte Aufklärung. Wer genau hinsieht, wird dort nämlich den Hinweis "Pizza als Geschenk für beste Tattoostudio Trauma Tattoo" entdecken. Außerdem: "Bestellung wurde online bezahlt." Puh, Glück gehabt!

Wie der Tätowierer dann auch selbst erklärt, handelte es sich bei der Lieferung offenbar um eine Überraschung eines zufriedenen Kunden. Das ist doch mal eine schöne Art, Danke zu sagen! "Ist doch mega, oder ... so weiß man, dass man alles richtig macht", findet auch der Tätowierer in dem Facebook-Beitrag.

Das ist ja lieb und praktisch.

Facebook-User feiern tolle Geste

Während einige Facebook-Nutzer sich über die hohen Preise für die Pizzen aufregen, kommt die Aktion bei den meisten jedoch gut an. "Mich irritiert eher der Name des Tattoo Studios, aber dennoch eine schöne Geste", lautet beispielsweise einer der Kommentare. Ein weiterer User schreibt: "Das ist ja lieb und praktisch. Pizza mag schließlich jeder." Allerdings gibt es auch Leute, die das Ganze für einen PR-Stunt halten.

Symbol auf der Haut: Tattoo statt Organspendeausweis

Wer hinter der Überraschung steckt, wird jedoch schnell aus den Kommentaren klar. Denn dort meldet sich ein Facebook-User namens Liridon Hoti zu Wort und schreibt: "So nun melde ich mich mal und will einiges klarstellen da einige denken es wäre vermutlich ein PR Move. Die Pizza wurde von mir als liebe Geste für den Patrick bestellt weil er einen hervorragenden Job als Tätowierer macht und auch menschlich ein toller Kerl ist. Find es eher verblüffend, wie viele Leute hier Wert auf die Preise der Pizza oder auf die Grammatik legen. Also wenn ihr euch ein geiles Tattoo stechen lassen wollt, geht zu Trauma Tattoo Essen."

undefined

Infografik: Die Italiener sind die größten Tattoo-Liebhaber | Statista
Infografik: Die Italiener sind die größten Tattoo-Liebhaber | Statista

Kassenbons sind nicht immer nett

Dass es sich nicht immer lohnt, auf den Kassenzettel zu blicken, zeigt hingegen ein Fall, der sich vor ein paar Jahren in der amerikanischen Fast-Food-Kette "Chick-fil-A" ereignet hat. Ein Fast-Food-Kunde hatte auf einem Kassenzettel, der seiner Bestellung beilag, nämlich statt eines Geschenks eine beleidigende Botschaft gefunden. Neben den bestellten Produkten und der Uhrzeit stand auf dem Kassenbon kein Preis, sondern der Name des Kunden: Daniel. Und folgende nicht so nette Beschreibung: "Zum Mitnehmen. Hässlicher Pullover."

VIDEO: Ungewöhnliche Praxis: Restaurant berechnet nicht bestellte Getränke