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The Social Pulse: Wenn die Polizei zum Freund und (Geburts-)Helfer wird

In den USA hatte ein Polizist einen ungewöhnlichen Einsatz. Er musste – während eines Schneesturms – einem Paar zur Hilfe eilen. Die Frau lag in den Wehen.

Polizisten müssen für alle Fälle gerüstet sein. Sie sind Freund und Helfer nicht nur jedem Menschen, sondern auch in jeder Lebenssituation. So gesehen ist der Streifenpolizist Christopher Botta aus Sparta, US-Bundesstaat New Jersey besonders gut in seinem Beruf, konnte er sich doch einmal sogar als Geburtshelfer bewähren.

Geburtshilfe gehört eigentlich nicht zum Tätigkeitsprofil eines Polizisten, aber wenn es die Situation, dann muss er auch diese Aufgabe anpacken. (Symbolbild: Getty Images/ Yahoo)
Geburtshilfe gehört eigentlich nicht zum Tätigkeitsprofil eines Polizisten, aber wenn es die Situation, dann muss er auch diese Aufgabe anpacken. (Symbolbild: Getty Images/ Yahoo)

Den wohl ungewöhnlichsten Einsatz seiner Laufbahn hatte Botta am 15. Januar. An dem Tag war gegen 20:50 Uhr Ortszeit beim Sparta Police Department ein Notruf eingegangen, wie die Polizeibehörde auf dem sozialen Netzwerk Facebook schreibt. Der Anlass: Eine Frau lag in den Wehen – in einem am Straßenrand stehenden Auto, während eines Schneesturms.

Polizei, dein Freund und (Geburts-)Helfer

Mit dem Fall wurde Botta beauftragt. Der Streifenpolizist traf "in weniger als einer Minute" am Ort des Geschehens ein, so die Polizei, wo er in ihrem Auto die werdenden Eltern, Stephanie und Tyler, vorfand. Und nachdem er sich vergewissert hatte, dass die Nabelschnur nicht um sein Hals gewickelt war, brachte er "nach wenigen Sekunden" das Mädchen, Millie, zur Welt.

Bald darauf trafen weitere Polizisten am Einsatzort ein. Mit ihnen kümmerte sich Botta laut der Polizeibehörde so lange um Millie und Stephanie, bis der "Erste-Hilfe-Trupp" eintraf und Mutter und Kind in ein naheliegendes Krankenhaus brachte.

Millie geht es gut

Offenbar ist das Kind wohlauf. Zwei Tage nach dem Vorfall hätte sich Botta bei den Eltern über "die Gesundheit und das Wohlbefinden aller" erkundigt, so die Behörde, und dabei erfahren, dass es Millie gutgehe.

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Für ihren Einsatz werden Botta und seine Kollegen nicht nur von ihrem Chef gelobt, der, wie es im Post heißt, "stolz" auf seine Beamten sei, sondern auch von den Facebook-Nutzern. "Unglaublich", findet die Geschichte eine Nutzerin, "süß" eine andere. In einem dritten Kommentar heißt es: "Danke Jungs".

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