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„Thiem wird bald im Zirkus Karten verkaufen“

„Thiem wird bald im Zirkus Karten verkaufen“
„Thiem wird bald im Zirkus Karten verkaufen“

Daniel Köllerer hat zum Rundumschlag gegen Dominic Thiem ausgeholt und den lange Zeit besten österreichischen Tennisprofi harsch kritisiert.

Der ehemalige Skandal-Profi, der seine Karriere 2011 wegen Spielmanipulation in drei Fällen beenden musste, erklärte in einem Interview mit der Krone, der US-Open-Champion von 2020 hätte „nie einen Grand Slam gewonnen, wenn Corona nicht gewesen wäre. Sein Ranking mit Nummer drei war viel zu gut“, befand Köllerer, einst die Nummer 55 im ATP-Ranking.

Thiem seit 2020 ohne Turniersieg

Köllerer spielt damit auf die seit Jahren sportlichen Probleme des 30-Jährigen an, der seit seinem größten Erfolg bei den US Open keinen Turniersieg mehr feiern konnte und in der Weltrangliste auf Position 91 abgerutscht ist.

Und der mittlerweile 40-Jährige legte verbal nach. „Beim Davis-Cup gegen die Nummer 700 musste er einen Satzball abwehren. Der stemmt sich nicht mal mehr gegen eine Niederlage. Und von körperlicher Fitness sind wir ohnehin meilenweit entfernt. Der gewinnt doch kein Fünf-Satz-Match mehr,“ lästerte Köllerer weiter ab und zitierte gleich noch einen Satz, der in Foren auf Social Media über Thiem geschrieben wird: „Wenn er so weitermacht wie jetzt, wird er bald im Zirkus Karten verkaufen!“

Köllerer tingelt durch Trash-Formate

Warum Köllerer derart verbal auf seinen Landsmann eindrischt, ist nicht bekannt. Der ehemalige Profi, der bereits während seiner Tennis-Karriere mit seinem Temperament und verschiedenen Ausrastern auf dem Platz negativ auffiel, tingelte in den vergangenen Jahren durch diverse Trash-Formate im TV, darunter „Promi Big Brother“, „Adam sucht Eva“, „Das große Promi-Büßen“ oder im vergangenen Jahr „Forsthaus Rampensau“.

Rückendeckung erhält Thiem dagegen von Alex Antonitsch, einem anderen ehemaligen Tennis-Profi. „Er macht jetzt das vollkommen Richtige. Körperlich muss er topfit sein. Er braucht Matchpraxis, Erfolgserlebnisse“, so der US-Open-Achtelfinalist von 1989 in der Sendung „Sport und Talk im Hangar-7″ auf „ServusTV“.

Thiem selbst macht erst einmal kleine Schritte, der nächste Auftritt ist ab 11. März beim Challenger-Wettbewerb im ungarischen Szekesfehervar geplant. Im Januar hatte er sich von seinem Trainer Benjamin Ebrahimzadeh getrennt.