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Tief Elias: Schon wieder Überschwemmungen in Griechenland

Mittelgriechenland wird erneut von Überschwemmungen geplagt. Unwetter haben vor allem dort für Überschwemmungen, Stromausfälle und gesperrte Straßen gesorgt. Mindestens acht Dörfer mussten aufgrund der steigenden Fluten evakuiert werden. Meldungen über Todesfälle oder vermisste Personen gab es nicht.

Tief "Elias" brachte Starkregen unter anderem auf der Insel Euböa. Dort schwemmte der Regen nahe der nordwestlich gelegenen Ortschaft Limni so viel roten Schlamm ins Meer, dass die Bucht rot leuchtete, wie Bilder in griechischen Medien zeigten. In der Ortschaft Mantoudi im Nordosten der Insel mussten sich die Menschen zwischenzeitlich in die oberen Stockwerke ihrer Häuser retten, weil die Wassermassen die Straßen hüfthoch überspülten.

Erneut betroffen waren von den Unwettern auch die mittelgriechische Stadt Larisa und Teile der Ausläufer des Pilion-Gebirges. Das Dorf Sotirio nahe Larisa wurde am Mittwochnachmittag vorsorglich evakuiert. Auch in der Hafenstadt Volos gab es wieder überschwemmte Straßen. Vielerorts fiel der Strom aus, Verkehrswege wurden gesperrt.

Erst Anfang September hatte Sturmtief "Daniel" große Teile Mittelgriechenlands unter Wasser gesetzt. Dabei waren 15 Menschen ums Leben gekommen, ganze Landzüge waren eine Woche und länger ohne Strom und Trinkwasser. Außerdem drohte wegen Tausender verendeter Nutztiere zeitweise Seuchengefahr.