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Til Schweiger unter Beschuss: Zuspruch von Mickey Rourke

Regisseur Til Schweiger (59) hat momentan große Probleme, da ihm vorgeworfen wird, alkoholisiert zur Arbeit zu kommen und dann seine Mitarbeiter*innen zu schikanieren. Sogar von Gewalt ist die Rede. Mittlerweile lässt der Star die Anwälte sprechen, aber ein prominenter Kollege steht ihm jetzt bei.

"Zeig, wer du wirklich bist"

Und da reibt man sich schon die Augen, denn es ist kein Geringerer als Mickey Rourke (70), der aus dem fernen Amerika den Filmemacher in Schutz nimmt. Der Hollywoodstar hatte mit dem Deutschen 2019 bei 'Berlin, I love You' zusammengearbeitet und beschreibt ihn nun auf Instagram als einen "lieben Freund" und als "größtes Talent". Er habe die Arbeit mit ihm "genossen". "Ich glaube, er ist ein Mensch von Substanz und hat einen guten Charakter", lautete das Urteil des Amerikaners und er forderte seinen Freund dazu auf, "aufzustehen und es allen zu zeigen, wer du wirklich bist. Niemand kann dir helfen, außer du hilfst dir selbst." Er könne sich darauf verlassen, Mickey als guten Freund an seiner Seite zu haben.

Til Schweiger droht eine Klage

Wohl kein Freund von Til Schweiger ist Constantin-Filmchef Martin Moszkowicz, der sich zu den Vorfällen bei den Dreharbeiten von 'Manta, Manta - Zwoter Teil' äußerte. Er bestätigte im Interview mit der 'FAZ' die Vorwürfe. "Vor den Dreharbeiten am 21. Juli 2022 ist Til Schweiger – augenscheinlich stark alkoholisiert – von einem Mitarbeiter daran gehindert worden, mit der Arbeit am Drehort zu beginnen. In der anschließenden Auseinandersetzung kam es zu einer Tätlichkeit." Im Gespräch mit der 'Süddeutschen Zeitung' ging der Studiochef sogar noch weiter und dachte über eine Klage wegen Bruch des Arbeitsvertrages nach, da am Set Alkoholkonsum untersagt sei. Nun würde der Vorfall erstmal untersucht und danach würde man weitersehen. Aber es sieht nicht so aus, als ob es eine Zukunft für Til Schweiger bei Constantin geben würde: "Wir haben zwei Filme mit ihm gedreht und planen keine weiteren Projekte."

Bild: Armin Weigel/picture-alliance/Cover Images