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Tine Wittler: Entspannung im Nirgendwo

Tine Wittler (50) hat es sich auf dem Land gemütlich gemacht. Vor zehn Jahren hat die Moderatorin mit der Einrichtungssendung 'Einsatz in 4 Wänden' aufgehört und sich dann nach Veränderung umgeschaut.

Sehnsucht nach Natur

Das bedeutete auch räumliche Veränderung, wie sie 'Gala' erzählte. "Ich habe 25 Jahre in Hamburg gelebt, der schönsten Stadt der Welt." Irgendwann war dann auch mal gut mit dem Rummel. "Ich bin ein Dorfmädchen. Ich hatte eine Sehnsucht nach Natur, Ruhe, Frieden." Und so zog sie ins Wendland in ein Fachwerkhaus, das 1838 gebaut wurde und gestaltete es für sich um. Ein großer Garten gehört auch dazu und da hat sich die Einrichtungsexpertin technische Hilfe geholt. "Seit dem letzten Frühjahr bin ich ­Besitzerin eines feuerroten Aufsitz­mähers. Er heißt Herr Löw, weil er der Chef auf dem Platz ist."

Tine Wittler war beschäftigt

Jetzt ist Tine Wittler nach zehn Jahren Pause auch wieder in einer Sendung zu sehen. Bei 'Das Haus des Jahres' beurteilt sie die Häuser der Kandidat*innen. Die fernsehlose Zeit hat sie aber gut überbrückt. "Die Leute denken immer gleich, nur weil man nicht mehr im Fernsehen zu sehen ist, wäre man tot", erzählte der Wohnprofi gegenüber 'My Homebook'. "Aber das stimmt ja nicht. Man hat ja ein normales Leben." Und zählt dann auf, was in den zehn Jahren passiert ist. "Ich habe mehrere Bücher geschrieben, einen Dokumentarfilm produziert, bin mit zwei Chansonprogrammen auf Tournee gewesen und habe viel Theater gespielt."

Aber ihren Sinn für das schöne Wohnen hat sie natürlich behalten und gibt gleich einen guten Tipp. "Nicht nach Impuls und nach Optik kaufen." Sondern eher darauf achten, was man erreichen und wie man Ordnung halten will. "Offene Regale, von denen man dachte, dass sie schön aussehen, aber hinterher chaotisch wirken", gab Tine Wittler als Negativbeispiel an.

Bild: picture alliance / Geisler-Fotopress | Thomas Bartilla/Geisler-Fotopress