Werbung

Tod mit 38: Todesursache von "Good Time"-Star Buddy Duress enthüllt

Buddy Duress starb bereits im November 2023. Nun gab der Bruder des Schauspielers die genauen Umstände im Interview mit "People" bekannt. (Bild: 2017 Getty Images/Dia Dipasupil)
Buddy Duress starb bereits im November 2023. Nun gab der Bruder des Schauspielers die genauen Umstände im Interview mit "People" bekannt. (Bild: 2017 Getty Images/Dia Dipasupil)

Der Schauspieler Buddy Duress starb bereits im November 2023. Lange Zeit tappte die Öffentlichkeit über die genauen Umstände im Dunkeln. Nun hat der Bruder des "Good Time"-Stars Details bekannt gegeben. Letztlich wurde Duress sein Drogenmissbrauch zum Verhängnis.

Bereits vor einigen Tagen hatte Filmemacher Jay Karales seinen Tod verkündet: Schauspieler Buddy Duress, der mit bürgerlichem Namen Michael C. Stathis hieß, verstarb demnach bereits im November 2023 im Alter von nur 38 Jahren. Die genauen Umstände nicht bekannt - bis jetzt. Der Bruder des "Good Time"-Stars, Christopher Stathis, bestätigte am Dienstag in einem exklusiven Interview mit dem US-Branchenblatt "People", dass Duress an einem "Herzstillstand durch einen Drogencocktail" starb.

1985 in Queens, New York, geboren, hatte Duress bereits in seinen Zwanzigern mit dem Missbrauch illegaler Substanzen zu kämpfen. Seine Sucht stand in engem Zusammenhang mit dem Beginn seiner Schauspielkarriere im Jahr 2014: Er bekam eine Rolle in Benny und Josh Safdies Film "Heaven Knows What". 2017 erinnerte sich der Verstorbene in einem Interview mit "SSense" an seine erste Begegnung mit Josh Safdie. Er traf ihn 2013, nachdem er wegen Drogendelikten aus Rikers Island in New York entlassen worden war. Damals war Duress auf der Flucht, weil er ein stationäres Drogenprogramm geschwänzt hatte.

In dem Interview resümierte Duress: "Wissen Sie, ich denke immer noch daran zurück: Wenn ich an diesem Programm teilgenommen hätte, hätte ich nicht in 'Heaven Knows What' mitgespielt und wäre jetzt wahrscheinlich kein Schauspieler". Nach seiner Freilassung schrieb Duress auf Anraten der Safdie-Brüder ein Tagebuch über seine Zeit im Gefängnis. Daraufhin adaptierten sie seine Geschichten in ihr Drehbuch für "Good Time", wie die "Los Angeles Times" berichtete.

"Ein tragischer Verlust": Kollegen trauern um Buddy Duress

Zahlreiche Kollegen von Duress bekundeten ihre Trauer: "Was passiert ist, ist ein tragischer und frustrierender Verlust eines großen Talents", klagte Regisseur Jay Karales im Gespräch mit "People". Sein Spielfilm "Mass State Lottery" mit Duress soll noch dieses Jahr veröffentlicht werden. "Er lebte wie ein Cowboy, und die Last dieses Lebens prägte seine Fähigkeiten und Leistungen auf eine Weise, die ihn als Schauspieler unersetzlich machte."

Nach "Heaven Knows What" folgten weitere Rollen in mehreren Spiel- und Kurzfilmen mit, darunter "86'd", "The Mountain" und "The Great Darkened Days". Es folgten aber auch weitere Verhaftungen und Probleme mit dem Gesetz: Wegen schweren Diebstahls wurde er beispielsweise im Jahr 2019 verhaftet. "Trotz aller Probleme, die er im Leben hatte, schaffte er es irgendwie, sie beiseite zu schieben, wenn es an die Arbeit ging", erinnerte sich der Regisseur von "Flinch", Cameron Van Hoy, gegenüber "People". "Es bricht mir das Herz, dass sein Leben so zu Ende gegangen ist".