Trauer um Western-Star L.Q. Jones

Er war einer der großen Sterne am Western-Himmel: Der Schauspieler L.Q. Jones ist am Samstag im Alter von 94 Jahren gestorben.

Western-Star L.Q. Jones ist im Alter von 94 Jahren gestorben.  (Bild: 2006 Getty Images/Frazer Harrison)
Western-Star L.Q. Jones ist im Alter von 94 Jahren gestorben. (Bild: 2006 Getty Images/Frazer Harrison)

Das Western-Genre hat einen Charakterkopf verloren: Der Schauspieler L.Q. Jones ist am Samstag in seinem Haus in den Hollywood Hills gestorben. Dies berichtet das US-Branchenblatt "Variety". Demnach starb Jones im Beisein seiner Familie eines natürlichen Todes. Er wurde 94 Jahre alt.

L.Q. Jones wurde am 19. August 1927 als Justice Ellis McQueen in Texas geboren. Sein späterer Künstlername stammt aus seiner ersten Filmrolle: 1955 verkörperte er den Soldaten L. Q. Jones in dem Kriegsdrama "Urlaub bis zum Wecken". Bekannt wurde Jones allerdings als Western-Darsteller: 1960 spielte er in Don Siegels "Flammender Stern" an der Seite von Elvis Presley.

Serien-Cowboy und Peckinpah-Stammgast

Kurz darauf wurde er einer der Stammschauspieler von Regisseur Sam Peckinpah und wirkte unter anderem in dessen Filmen "Sacramento" (1962), "Sierra Charriba" (1965), "The Wild Bunch" (1969) und "Pat Garrett jagt Billy the Kid" (1973) mit. Außerdem war er in den Serien "Klondike" und "Die Leute von der Shiloh Ranch" zu sehen.

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L.Q. Jones führte auch selbst Regie: 1975 drehte er den Science-Fiction-Thriller "Der Junge und sein Hund" mit dem jungen Don Johnson ("Miami Vice") in der Titelrolle. Als Schauspieler war er zudem in zahlreichen Gast- und Nebenrollen in TV-Serien wie "Das A-Team", "Columbo", "Drei Engel für Charlie" oder "Ein Colt für alle Fälle" sowie in Kinofilmen wie "Lightning Jack", "The Patriot - Kampf ums Überleben" und "Casino" zu sehen. Seinen letzten Auftritt hatte L.Q. Jones 2006 in der Komödie "Robert Altman's Last Radio Show".

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