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Trotz Dominanz - Bayer enttäuscht

Trotz Dominanz - Bayer enttäuscht
Trotz Dominanz - Bayer enttäuscht

Am 19. Spieltag der Bundesliga endete das Spiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und Borussia Mönchengladbach mit einem 0:0-Unentschieden. Trotz einer Dominanz der Werkself, blieb ein Torerfolg aus. Die Fohlen konnten in der zweiten Halbzeit keinen Torschuss verbuchen, sicherten sich durch ihre Zweikampfbereitschaft dennoch einen Punkt. Dieses Remis dürfte für die Gäste erfreulicher sein als für die Gastgeber.

Gladbach zeigt Kampfgeist

Im rheinischen Duell zwischen Leverkusen und Gladbach gab es einige personelle Veränderungen. Bei der Werkself rückten Torwart Matej Kovár, Robert Andrich und Nadiem Amiri in die Startelf. Kovars Bundesligadebüt war laut Trainer lediglich eine Spielpraxis für den DFB-Pokal und keine Entmachtung von Stammtorhüter Lukas Hradecky, der in der folgenden Woche wieder im Tor stehen sollte. Bei den Gästen aus Mönchengladbach ersetzten Julian Weigl und Florian Neuhaus die ausgefallenen Rocco Reitz und Alassane Plea.

Leverkusen marschierte ungeschlagen durch die Saison und baute ihre beeindruckende Serie von 27 Pflichtspielen ohne Niederlage aus. Mit 50 Saisontoren stellte die Werkself den zweitbesten Angriff der Liga und die stärkste Defensive mit nur 14 Gegentreffern auf. Gladbach hingegen kämpfte mit drei Niederlagen in Folge und fünf Partien ohne Sieg auf fremden Plätzen.

Leverkusen: Matej Kovár - Robert Andrich, Josip Stanisic, Piero Hincapié - Álex Grimaldo, Nadiem Amiri, Jeremie Frimpong, Granit Xhaka - Jonas Hofmann, Patrik Schick, Florian Wirtz

Mönchengladbach: Moritz Nicolas - Nico Elvedi, Franck Honorat, Marvin Friedrich, Joe Scally, Luca Netz - Julian Weigl, Florian Neuhaus, Manu Koné - Jordan Siebatcheu, Robin Hack

Dominante Leistung, aber keine Tore

Die erste Halbzeit des Spiels zwischen Leverkusen und Gladbach war geprägt von der Dominanz der Werkself. Die Gastgeber übernahmen sofort das Kommando und hielten den Ballbesitz konstant über 95 Prozent. Trotz der Überlegenheit blieben jedoch die Tore aus. Leverkusen konnte zwar einige Male gefährlich vor das Tor der Gäste kommen, doch die Abschlüsse von Amiri, Weigl und Florian Wirtz fanden nicht den Weg ins Luca Netz. Gladbach hatte Mühe, aus der eigenen Hälfte herauszukommen und konnte nur wenige Entlastungsangriffe starten. In der 21. Minute musste Leverkusens Keeper Matej Kovar erstmals eingreifen und parierte einen Schuss von Netz. Trotz der einseitigen Spielanteile ging die Partie mit einem torlosen 0:0 in die Halbzeitpause.

Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste, mit einer überlegenen Leverkusener Mannschaft. Die Werkself konnte ihre Dominanz jedoch erneut nicht in Tore ummünzen. Mehrere Torchancen durch Wirtz, Jeremie Frimpong und Alex Álex Grimaldo blieben ungenutzt. Gladbach verteidigte aufopferungsvoll und konnte einige gefährliche Situationen entschärfen. Eine strittige Szene gab es in der 71. Minute, als Wirtz im Sechzehner zu Boden ging, doch der Schiedsrichter auf Weiterspielen entschied. Trotz der Bemühungen von Leverkusen, das Spiel zu entscheiden, blieb es bis zum Schlusspfiff beim 0:0. Beide Teams mussten sich mit einem Punkt begnügen, wobei Leverkusen aufgrund der Vielzahl an Chancen als moralischer Sieger vom Platz ging.

Später Treffer bleibt aus

In einem Spiel, das mehr versprach als es letztendlich bot, trennten sich Leverkusen und Gladbach torlos. Die Werkself, die sonst für ihre späten Treffer bekannt ist, konnte nicht den entscheidenden Schlag landen und musste sich mit einem 0:0 zufrieden geben. Die Fohlen zeigten eine defensive Leistung, die eher auf Schadensbegrenzung ausgerichtet war, als auf den vollen Sieg. Mit nur vier Abschlussversuchen und einem Ballbesitz von 25 Prozent, war es eher ihre Zweikampfbereitschaft, die ihnen den Punktgewinn sicherte. Leverkusen wird dieses Spiel als verpasste Chance sehen, während Gladbach sich glücklich schätzen kann, ungeschoren davongekommen zu sein. Der 19. Spieltag der Bundesliga bot weiterhin Spannung und Unvorhersehbarkeit.

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