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Kuriosum für Union-Neuzugang gegen Bayern

Kevin Vogt ist nach seinem Wechsel in der Winterpause von der TSG Hoffenheim zu Union Berlin gleich als Abwehrchef gesetzt. Mit einem Einsatz am Mittwochabend im Spiel beim FC Bayern sorgt der Abwehrspieler nun für eine kuriose Begebenheit.

Denn für den 32-Jährigen, der in Unions Startaufstellung steht, ist es der zweite Einsatz am 13. Spieltag in dieser Saison. In der Hinrunde lief Vogt noch für die TSG Hoffenheim auf und stand auch beim 1:2 der Kraichgauer in Mönchengladbach auf dem Feld.

Die ursprünglich am 13. Spieltag Anfang Dezember angesetzte Partie der Unioner in München konnte wegen eines Wintereinbruchs nicht stattfinden und wird nun am Mittwochabend nachgeholt.

Da Vogt vor der Winterpause in jedem Spiel der Hoffenheimer auf dem Platz stand, wird der Innenverteidiger nach seinem Einsatz gegen die Bayern mehr Saisoneinsätze als Spieltage in seiner Leistungsbilanz aufweisen.

Sollte er weiterhin kein Spiel verpassen, stünden am Saisonende also nach 34 Spieltagen 35 Einsätze auf seinem Konto.

Fünf Spieler mit zwei Einsätzen an einem Spieltag

Zwei Einsätze für zwei verschiedene Klubs am gleichen Spieltag sind zwar ein Kuriosum in der Bundesliga-Geschichte - aber kein Novum. Schon fünfmal gab es aufgrund von Vereinswechseln während der Saison und Spielverlegungen zu dieser ungewöhnlichen Begebenheit.

In der Saison 1984/85 liefen laut kicker sogar gleich drei Spieler am 13. Spieltag für zwei verschiedene Vereine auf: Bernd Klotz (BVB und Waldhof Mannheim), Norbert Eilenfeldt (Kaiserslautern und Schalke) und Frank Hartmann (1. FC Köln und Schalke).

Später schaffte auch Uwe Rahn in der Spielzeit 1988/89 dieses Kunststück für Gladbach und Köln. Zum bislang letzten Mal sorgte Dieter Eckstein mit seinen Einsätzen für Frankfurt und Nürnberg am 17. Spieltag der Saison 1990/91 für dieses Kuriosum.