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"Nicht mit uns!" Promis wie Helene Fischer machen sich stark für die Demokratie

Die Bilder aus deutschen Städten in den letzten zwei Wochen sprechen für sich: Zu Hunderttausenden gehen die Menschen auf die Straße, demonstrieren friedlich für den Erhalt der Demokratie in Deutschland. Ganz besonders sorgt man sich um den Aufstieg des Rechtsextremismus im Land. Ein Anliegen, welches auch vielen Promis am Herzen liegt. Stars wie Helene Fischer (39).

Appelle aus der Mitte der Gesellschaft

Gemeinsam mit vielen anderen großen Namen macht sich die Sängerin ('Atemlos durch die Nacht') jetzt im neuen 'Stern' mit der Aktion 'Nicht mit uns!' für ein "offenes, tolerantes und vielfältiges Deutschland" stark. In der Titelgeschichte mahnt der Superstar: "Bei den kommenden Wahlen, in Deutschland und in Europa, wird entschieden, in welchem Land wir zukünftig leben werden. Tut das Richtige, geht zur Wahl! Für die Demokratie und gegen die Extremisten." Bemerkenswert ist dabei, dass die Appelle nicht nur aus der üblichen Ecke sondern direkt aus der Mitte kommen: Auch ihr Ex, Moderator und Schlagerstar Florian Silbereisen (42) mischt mit: "Nichts, absolut nichts, rechtfertigt Menschenverachtung! Niemals! Wir müssen dafür sorgen, dass niemand Angst haben muss – egal, woran er glaubt, woher er kommt oder wen er liebt." Insgesamt sind 30 große Namen aus Showbusiness, Sport und Wirtschaft dabei.

Helene Fischer & Co. wollen wollen demokratische Werte verteidigen

"Wir müssen unsere Werte und unsere Demokratie jetzt verteidigen und dürfen das Feld nicht den Antidemokraten überlassen", wird Helene Fischer weiter zitiert. Die Sängerin und auch Florian Silbereisen verleihen dem Appell besonders dadurch Schlagkraft, dass sie sich bislang keiner politische Agenda verdächtig machten, ähnlich wie viele andere Teilnehmende. Hinter ihre stehen weitere große Namen: Sängerin Maite Kelly, Sänger Roland Kaiser und Wolfgang Niedecken, Comedian und Regisseur "Bully" Herbig, Fußballerin Alexandra Popp, Ski-Weltmeister Christian Neureuther, 'GZSZ'-Schauspieler Wolfgang Bahro, diverse Star-Köch*innen, Bundesbank-Präsident Joachim Nagel und viele mehr . Auch Panikrocker Udo Lindenberg, der sich seit jeher gegen Rechts stark macht, ist dabei, findet gewohnt deutliche Worte: "Jetzt muss was passieren, kein Kuschelkurs mehr mit den Demokratiezerstörern der AfD, harte Grenzen nach rechts außen und keine faulen Kompromisse. Faschos verpisst euch, keiner vermisst euch." Ob Helene Fischer und ihre Mitstreitenden Erfolg haben, wird sich im Laufe des Jahres zeigen, wenn die Wahlen anstehen.

BildL picture alliance/dpa | Angelika Warmuth