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Urteil gegen "Kevin - Allein zu Haus"-Star: Devin Ratray gesteht seine Schuld

Einst wurde Devin Ratray durch "Kevin - Allein zu Haus" bekannt. Nun hat er vor Gericht eine Tat gestanden. (Bild: 2017 Getty Images/Jamie McCarthy)
Einst wurde Devin Ratray durch "Kevin - Allein zu Haus" bekannt. Nun hat er vor Gericht eine Tat gestanden. (Bild: 2017 Getty Images/Jamie McCarthy)

Nach drei Jahren geht der Prozess gegen US-Schauspieler Devin Ratray zu Ende: Der "Kevin - Allein zu Haus"-Star gestand seine Schuld und wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Vorgeworfen hatte man dem Darsteller häusliche Gewalt gegen seine Ex-Freundin.

Bekannt wurde er als Darsteller in der Komödie "Kevin - Allein zu Haus" - doch in den letzten Jahren machte Devin Ratray eher durch negative Schlagzeilen von sich reden. Bereits vor drei Jahren kam der US-Schauspieler wegen Verdachts auf häusliche Gewalt vor Gericht. Nun ist der Prozess vorbei und ein Urteil gefällt: Der Darsteller habe seine Taten gestanden und sei zu einer Bewährungsstrafe von drei Jahren verurteilt worden, wie das US-Portal "TMZ" berichtet.

Laut der Nachrichtenseite, die Einsicht in die Gerichtsunterlagen besitzt, habe Ratray seine Schuld in zwei Anklagepunkten eingeräumt. Das Geständnis sei Teil einer Vereinbarung, die dem Darsteller ermöglicht, einer Gefängnisstrafe zu entgehen. Zu den Bedingungen der Bewährung gehörten demnach mehrere Auflagen: Ratray müsse an einem Intensivkurs teilnehmen, der auf die Ursachen von häuslicher Gewalt zielt und Teilnehmende davon abhalten soll, weitere Gewalttaten zu begehen. Weiterhin muss er sich einer Untersuchung seines Drogen- und Alkoholkonsums unterziehen, die Gerichtskosten tragen und jeglichen Kontakt zu dem Opfer unterlassen.

Aussage geändert

Ratray war im Dezember 2021 festgenommen worden, nachdem seine Ex-Freundin ihn beschuldigt hatte, sie bei einem Streit unter Alkoholeinfluss körperlich angegriffen zu haben. Nach der Zahlung einer Kaution in Höhe von 25.000 US-Dollar (etwa 23.000 Euro) war der Schauspieler damals freigelassen worden. Obwohl er anfänglich im Februar 2022 auf unschuldig plädiert hatte, änderte er nun im Zuge der Vereinbarung seine Aussage.