Werbung

USA greifen 60 Huthi-Stellungen an – die Huthi-Rebellen rächen sich

Die Huthi-Rebellen haben eine Rakete auf ein US-Kriegsschiff im Roten Meer abgefeuert. Sie reagieren damit auf die Angriffe der USA und Großbritannien, die seit Freitag zahlreiche Huthi-Stellungen beschossen hatten.

Der britische Verteidigungsminister Grant Shapps sagte, er beobachte die Situation sehr genau. Er kündigte an, notwendige Entscheidungen zu treffen, wenn die Angriffe durch die Huthis nicht aufhören sollten.

Ihr Verhalten im Roten Meer ist völlig inakzeptabel.

"Wir werden sehr genau beobachten, ob wir weitere Maßnahmen ergreifen müssen. Das ist, was wir in Betracht ziehen würden. Aber unsere Absicht war es, eine sehr klare Botschaft an die Huthis zu senden, und ich denke, das haben wir bis jetzt erreicht", so Shapps.

Allein am ersten Tag ihrer Angriffe haben die USA mehr als 60 Huthi-Ziele mit Marschflugkörpern und Bomben attackiert, die von Kampfjets, Kriegsschiffen und einem U-Boot abgefeuert wurden. Rund 28 Waffendepots, Radaranlagen und Kommandozentralen der Huthis wurden getroffen.

Seit November 2023 greifen die Huthi-Rebellen wiederholt Handelsschiffe im Roten Meer an. Nach eigenen Angaben wollen sie sich so an Israel für den Krieg in Gaza rächen.