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Versöhnliche Töne: Thomas Gottschalk sieht Influencer in einem anderen Licht

Thomas Gottschalk (73) hat es mal wieder allen gezeigt: Mit seiner Abschiedsausgabe von ‘Wetten, dass..?’ fuhr er eine beachtliche Einschaltquote ein. Vielleicht hat das den Kritiker moderner Verirrungen etwas besänftigt, denn der TV-Star äußerte sich jetzt etwas nachsichtiger über die von ihm kritisierten Influencer.

Thomas Gottschalk mag kein Follower sein

Ein Punkt, der ihn am Phänomen der Influencer besonders immer noch stört, ist der Aspekt des Folgens: "Warum folge ich solchen Leuten und mache sie damit stark und mache sie damit groß? Für mich ist dieses Wort Follower schon vornherein einfach negativ besetzt. Ich bin keiner, der followen will, sondern ich will vorausgehen. Viele Kinder haben den Eindruck, sie sind als Follower besser bedient, als selbst kreativ zu sein", erklärte Thomas am Dienstag (5. Dezember) im Gespräch mit seinem Co-Podcaster Mike Krüger (71) in ‘Die Supernasen’.

Influencer sind nicht faul

Den Eindruck, dass er Influencer nicht für ihren Arbeitseinsatz respektiere, wollte er so nicht stehenlassen: "Ich habe wirklich überhaupt nichts gegen Influencer. Die arbeiten wirklich hart für ihre Kohle. Arbeiten bedeutet, dass sie 20 Stunden am Tag in das kleine Gerät reinarbeiten", sagte er. Das Umdenken hatte offenbar während seiner letzten Show eingesetzt, als Rapperin Shirin David (28) ihn aufzog: "Du hast mal gesagt, Influencer gehören nicht auf deine Couch, und ich muss sagen, es ist sehr gemütlich hier!" Damit hatte sie ihren Gastgeber wohl etwas in die Ecke gedrängt, denn der verteidigte sich: "Ich habe nicht gesagt, dass Influencer ... Moment! Ich habe Influencer nicht verstanden bis jetzt…" Shirin fragte zurück: "Verstehst du sie jetzt?", worauf er nur antwortete: "Nö." Es scheint, als habe Thomas Gottschalk aber immerhin versucht, ein wenig zur Gegenwart aufzuschließen und nachzuvollziehen, was Influencer den ganzen Tag so tun.

Bild: picture alliance/dpa | Philipp von Ditfurth