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Viraler Hit: Erdbeere unter dem Mikroskop schockiert Social-Media-User

Darum ist es wichtig, die Früchte vor dem Verzehr zu säubern

Unter dem Mikroskop wird deutlich, was auf den ungewaschenen Erdbeeren alles lauert. (Foto: Getty Images)
Unter dem Mikroskop wird deutlich, was auf den ungewaschenen Erdbeeren alles lauert. (Foto: Getty Images)

Bald startet wieder offiziell die Erdbeersaison – in vielen Supermärkten kann die "Königin" der Beerenfrüchte aber auch jetzt schon gekauft werden. Ein Titel, den sich die Erdbeere eigentlich gar nicht verdient hat – schließlich handelt es sich bei der vermeintlichen Beere um eine Scheinfrucht: Die gelblichen Punkte sind die eigentlichen Früchte und dabei handelt es sich um Nüsschen.

Aber nicht nur, dass uns die Erdbeere in dieser Hinsicht jahrelang etwas vorgemacht hat. Liebhaber*innen müssen jetzt stark sein: Denn die Untersuchung einer Erdbeere unter dem Mikroskop eines X-Nutzers hat gezeigt, dass sich auf der Scheinfrucht zahlreiche Insekten tummeln. Was noch alles auf der Erdbeere lauert und wie man sie am effektivsten wäscht, erfahren Sie hier!

10 Millionen Aufrufe für Erdbeere unter dem Mikroskop

Der einminütige Clip über die Ekel-Erdbeere wurde von Fred DiBiase auf X veröffentlicht. Das Video steigt dabei direkt in die Materie ein, ohne kurzes Geplänkel oder die Möglichkeit, sich auf das Kommende vorzubereiten.

In einer Nahaufnahme sieht man erst eine lecker und frisch aussehende Erdbeere. Aber der Schein trügt: In einer weiteren Einstellung ist zu sehen, was Fred DiBiase unter dem Mikroskop entdeckt hat: Kleine Insekten, die auf der Erdbeere herumkrabbeln. Wer jetzt schon genug hat, sollte das große Finale überspringen – denn es gibt auch noch einige Würmer zu sehen, die aus dem Inneren der Erdbeere hervorkommen. Schmackofatz!

Das Video hat bereits mehr als 10 Millionen Aufrufe erzielt und über 14.000 Likes erhalten. Ein ähnlicher Clip wurde bereits 2023 geteilt.

Auch hier untersucht ein Wissenschaftler die Erdbeere unter dem Mikroskop und bringt winzige Kreaturen zum Vorschein.

Tierchen auf Erdbeeren sind für Menschen ungefährlich

Worum es sich bei den Kreaturen genau handelt? Bei den Erdbeer-Besiedlern aus dem Clip von 2023 handelt es sich um eine "sehr winzige" invasive Fruchtfliege, der Drosophila suzukii, auch gefleckte Flügeldrosophilia genannt oder umgangssprachlich: Kirschessigfliege.

Der Schaden an der Erdbeere wird durch mehrere Maden verursacht, die das Fruchtfleisch fressen. Die Insekten entwickeln sich schnell, weshalb von der Eiablage bis zum Verfall der Früchte nur zwei bis drei Tage vergehen können.

Wie die Entomologin Sriyanka Lahiri gegenüber USA Today erklärt, ist diese Fliegenart in der Lage, einen "sehr feinen Schnitt" in die Erdbeere zu schneiden, der "mit bloßem Augen nicht zu sehen ist, um dort ihre Eier abzulegen". Die Eier stecken dann tief in der Erdbeere und landen so im Supermarkt.

Die gute Nachricht: Laut Lahiri gibt es keine Beweise dafür, dass der Verzehr dieser winzigen Lebewesen gefährlich ist. Klar: Sieht man solche Bilder, ekelt es einen sicherlich vor der Erdbeere – aber die Realität sieht eben so aus, dass einige Erdbeeren einen Insektenbefall aufweisen, den man nicht los wird. Deshalb ist es umso wichtiger, sie ordentlich vor dem Verzehr zu waschen!

Erdbeeren richtig reinigen: Mit Essig, Salz oder Backnatron

In der Kommentarspalte unter Fred DiBiases Video ist zum Glück auch keine Panik zu erkennen. Natürlich gibt es die ein oder andere Beschwerde, wie "Danke, dass du Erdbeeren für mich ruiniert hast", aber einige reagieren auch mit Humor: "Du willst mir erzählen, dass in meiner Erdbeere Proteine sind? Ich bin DABEI!"

Einer der meist gelikten Kommentare liefert eine Anweisung, wie man die rote Scheinfrucht waschen sollte: Der Tipp: Die Erdbeeren für 20 Minuten in Wasser mit Essig, Backpulver oder Salz einweichen. Ein von Fred DiBiase in den Kommentaren geteiltes Video zeigt auch noch einmal, wie das in der Praxis aussieht:

Und jetzt mal Hände hoch: Wer wird auch sofort damit anfangen, Erdbeeren akribisch mit Natron zu säubern? Denn auf sie verzichten muss man ja nicht unbedingt – wie Studien zeigen, sind die Scheinfrüchte sogar gut für das Gehirn.

Daher: Ab damit ins reinigende Wasser! Dauert dann zwar länger, bis man sie genießen kann – aber immerhin kommen sie dann ganz vegetarisch auf den Tisch...