Vorfall am "City of Lies"-Set: Johnny Depp legt Rechtsstreit bei

Schauspieler Johnny Depp hat einen Rechtsstreit mit einem ehemaligen Mitarbeiter am Filmset von "City of Lies" beigelegt. Ende Juli wäre der Fall eigentlich vor Gericht gelandet.

Johnny Depp feiert einen weiteren Gerichtserfolg. (Bild: 2019 Denis Makarenko/Shutterstock.com)
Johnny Depp feiert einen weiteren Gerichtserfolg. (Bild: 2019 Denis Makarenko/Shutterstock.com)

Johnny Depp (59) soll sich mit einem Ex-Mitarbeiter des Filmsets von "City of Lies" außergerichtlich geeinigt haben. Das berichtet "The Hollywood Reporter". Laut einer am vergangenen Montag eingereichten Vergleichsvereinbarung soll Depp nicht näher bezeichneten Bedingungen des Vergleichs bis Ende August nachkommen. Einzelheiten zur außergerichtlichen Einigung sind nicht bekannt. Der Aufnahmeleiter Greg "Rocky" Brooks hatte den Schauspieler 2018 angeklagt und behauptet, Depp habe ihn am Set angegriffen.

"Zweimal in die Rippen geschlagen"

Wie das US-Portal "TMZ" damals berichtete, gab der Aufnahmeleiter an, Depp habe ihn 2017 in Los Angeles "zweimal in die Rippen geschlagen", nachdem er dem Schauspieler zuvor mitgeteilt hatte, dass der Drehplan geändert werden müsse. Depp soll daraufhin wütend gesagt haben: "Wer zur Hölle bist du? Du hast kein Recht, mir zu sagen, was ich tun soll." Dann habe es die Hiebe gegeben. Rocky habe nicht reagiert. Daraufhin habe Depp ihn aufgefordert: "Ich werde dir 100.000 Dollar (umgerechnet etwa 99.800 Euro) geben, wenn du mich jetzt ins Gesicht schlägst", was nicht geschehen sei. Johnny Depp spielte in dem Film den Polizisten Russell Poole, der den bis heute ungelösten Mord an Rapper Notorious B.I.G. (1972-1997) im März 1997 untersucht.

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Der Fall sollte Ende Juli eigentlich vor Gericht gehen. Camille Vasquez (38) soll Depp vertreten haben. Sie war Teil seines Anwaltsteams im Verleumdungsprozess gegen Ex-Frau Amber Heard (36). Die Jury hatte Amber Heard in dem Prozess Anfang Juni der Verleumdung schuldig gesprochen.

Der Schauspieler hatte sie wegen eines Beitrags, den sie 2018 in der "Washington Post" veröffentlichte, auf 50 Millionen Dollar verklagt. Darin behauptete sie, Opfer von häuslicher Gewalt zu sein. Ihren Ex-Mann hatte sie nicht namentlich erwähnt. Depp behauptete, der Beitrag habe dennoch seine Karriere ruiniert, seinen Ruf beschädigt und ihn viel Geld gekostet. Der Strafschadenersatz liegt bei 10,35 Millionen Dollar. Außerdem wurden Heard zwei Millionen Dollar Schadenersatz für ihre Gegenforderungen gegen Depp zugesprochen.

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