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Während "Mission: Impossible"-Dreharbeiten: Simon Pegg verheimlichte Alkoholsucht

In einer Folge der BBC-Sendung "Desert Island Discs" sprach Simon Pegg über sein Alkoholproblem. (Bild: 2022 Getty Images/Joe Maher)
In einer Folge der BBC-Sendung "Desert Island Discs" sprach Simon Pegg über sein Alkoholproblem. (Bild: 2022 Getty Images/Joe Maher)

In der BBC-Sendung "Desert Island Discs" sprach Schauspieler Simon Pegg über seine frühere Alkoholsucht, die er während den Dreharbeiten zu seinem ersten "Mission: Impossible"-Film verheimlichte.

Seit 17 Jahren spielt Simon Pegg den technischen IMF-Außendienstmitarbeiter Benji Dunn in der "Mission: Impossible"-Filmreihe. Den ersten Auftritt hatte er im Jahr 2006 in "Mission: Impossible III". Doch die damaligen Dreharbeiten wurden von einem dunklen Kapitel in Peggs Leben überschattet: Seine Alkoholsucht.

Wie "The Guardian" berichtet, sprach der Schauspieler in der BBC-Sendung "Desert Island Discs" über seine frühere Sucht, die er nach eine Reihe von psychischen Problemen entwickelte. Während der Dreharbeiten zu "Mission: Impossible" in den 2000er-Jahren versuchte er, sein Alkoholproblem am Set zu verheimlichen. "Man wird sehr hinterhältig, wenn man so etwas in seinem Leben hat", verriet er gegenüber Lauren Laverne, der Moderatorin der Radiosendung.

"Man lernt, wie man es macht, ohne dass es jemand merkt, weil es die Kontrolle übernimmt. Es will sich selbst erhalten und wird alles tun, um nicht aufgehalten zu werden", erklärte der 53-Jährige, "aber irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem man es nicht mehr verbergen kann, und das war der Moment, an dem ich glücklicherweise in der Lage war, aus dem Tauchgang auszusteigen." Erst mit der Geburt seiner Tochter im Jahr 2009 befand sich Pegg auf dem Weg der Genesung.

Simon Pegg über Tom Cruise: "Das ist alles, was er kennt"

In der Sendung sprach Pegg auch über sein Verhältnis mit Co-Star Tom Cruise: "Meine Beziehung zu ihm ist sehr einfach und freundschaftlich. Es war immer eine sehr einfache Beziehung." Er "glaube, man merkt, dass es eine andere Erfahrung ist, wenn man die Person trifft und nicht das Dickicht der Mythologie, das sich um sie gebildet hat. Ich meine, er liebt den Ruhm und er genießt ihn wirklich. Das ist alles, was er kennt. Es gibt ihm Energie und spornt ihn an."

Der bislang letzte "Mission: Impossible"-Film kam im Jahr 2018 in die Kinos. Im Sommer dieses Jahres folgt der neue Teil mit dem Titel "Dead Reckoning Part One".