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Wellinger als Schlusslicht ins Finale

Wellinger als Schlusslicht ins Finale
Wellinger als Schlusslicht ins Finale

Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger hat beim zweiten Weltcup-Springen in Trondheim einen Rückschlag kassiert und nach einem missglückten ersten Sprung nur knapp den zweiten Durchgang erreicht. Zum Abschluss der zweiten Station der Raw-Air-Tournee in Norwegen kam der 28-Jährige aus Ruhpolding auf Platz 30 und zog damit als letzter Springer noch ins Finale ein.

Nach einem Sprung auf 119,5 m (113,0 Punkte) von der neu errichteten großen Granasen-Schanze rettete sich Wellinger bei dem Probelauf für die WM 2025 an gleicher Stelle mit umgerechnet nur einem halben Meter Vorsprung auf Platz 31 in den zweiten Durchgang - zuletzt war Wellinger im März 2023 in Lahti in Durchgang eins ausgeschieden.

Im Springen von der Normalschanze war Wellinger am Dienstag Vierter geworden und hatte sich nach seinem holprigen Raw-Air-Auftakt (Plätze 20 und 8 in Oslo) deutlich verbessert gezeigt.

Wie schon bei seinem sechsten Platz am Vortag zeigte sich Philipp Raimund hingegen in starker Form und liegt als bester Deutscher auf dem fünften Rang (134,0 Punkte). Die Führung übernahm Weltcup- und Raw-Air-Spitzenreiter Stefan Kraft (Österreich) mit der Bestweite von 137,5 m (144,2 Punkte) vor seinen Landsleuten Daniel Tschofenig (144,0) und Jan Hörl (137,3).

Pius Paschke (Kiefersfelden) sprang mit Platz 15 erneut solide. Aufwärts ging es bei Karl Geiger (Oberstdorf), der sich als 24. immerhin für den zweiten Durchgang qualifizierte. Zuvor hatte er viermal in Folge die entscheidende Runde verpasst, das war dem fünfmaligen Weltmeister zuletzt vor acht Jahren passiert.

Constantin Schmid (Oberaudorf) als 37. und Stephan Leyhe (Willingen) als 47. schieden hingegen deutlich aus.