Wetter im Ticker - Wenn die Gewitter vorbei sind, kommt endlich der Sommer

Ein Blitz zuckt am Himmel. Doch ist der Blitz ein eindeutiger Indikator für ein nahes Gewitter? Nicht unbedingt, denn er kann trügerisch sein.<span class="copyright">Jonas D'hollander/Belga/dpa</span>
Ein Blitz zuckt am Himmel. Doch ist der Blitz ein eindeutiger Indikator für ein nahes Gewitter? Nicht unbedingt, denn er kann trügerisch sein.Jonas D'hollander/Belga/dpa

Der Sommer nimmt langsam Fahrt auf. Am Wochenende kann mit Temperaturen bis zu 34 Grad gerechnet werden. Das Wetter im Norden bleibt aber weiterhin wechselhaft. Alles zur aktuellen Lage lesen Sie im Wetterticker.

Heißester Tag des Jahres? 35 Grad im Südwesten möglich

22 Uhr: Es wird heiß in Baden-Württemberg: Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) könnte am Samstag zwischen Karlsruhe und Mannheim die 35-Grad-Marke geknackt werden. Aber auch weiter südlich werden verbreitet mehr als 30 Grad erwartet, wie ein DWD-Meteorologe erklärte. Es könne der bisher heißeste Tag des Jahres werden.

Hitzewarnung

Für den Südosten rechnen die Wetterexperten für das Wochenende mit 27 bis 30 Grad, für den Nordwesten mit 29 bis 33 Grad. Für weite Teile des Bundeslandes wurden Hitzewarnungen ausgesprochen - mit Verhaltenstipps. „Man soll mittags und nachmittags nicht unbedingt mehrere Stunden draußen sein, Sonnenschutz nicht vergessen und etwa viel trinken“, erklärte der Experte. Der aktuelle Jahreshöchstwert wurde am 29. Juni mit 34,8 Grad an der Station Obersulm-Willsbach (Kreis Heilbronn) gemessen.

Keine Hitzewelle

Eine Hitzewelle prognostizieren die Meteorologen aber nicht. Schon am Sonntag kündige sich von Westen eine Kaltfront an, sagte der Experte. Es komme verbreitet zu Schauern und Gewittern. Lokal seien auch Unwetter mit Starkregen und Sturmböen möglich. Die ersten Tropfen werden schon für den Mittag erwartet. Sonntagabend werde es dann in weiten Teilen Baden-Württembergs regnerisch sein.

Doch auch die Regenfront halte sich nicht lange, sagte der DWD-Meteorologe. Montag gebe es zwar noch einzelne Schauer und es werde kühler, aber ab Dienstag werde es heiter bis wolkig - bei um die 25 Grad. Der Sommer bleibe abwechslungsreich.

Deutschland steht ein heißes Wochenende bevor

20.00 Uhr: Das Wochenende wird heiß in Deutschland. „Den vorläufigen Höhepunkt bringt der Samstag mit Spitzenwerten bis 34 Grad, aber auch am Sonntag wird in der Osthälfte noch mal die 30 Grad Marke geknackt“, kündigte der Meteorologe Marcus Beyer vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach an. Örtlich kann es Unwetter mit Gewittern, Sturmböen und Starkregen geben.

Vor allem in den Ballungszentren im Südwesten und Westen stehen zudem Tropennächte bevor, die Temperaturen sinken also nicht unter die 20-Grad-Marke.

Bereits für den Freitag werden Werte zwischen 26 und 32 Grad erwartet. Vom Westen bis zur Mitte beherrschen noch einige dichtere Wolkenfelder den Himmel, aber dann wird es auch dort freundlich. Im Alpenvorland und über der Alb kann es nachmittags gewittern, teils mit Starkregen und Sturmböen.

Auch am Samstag scheint die Sonne, mit 28 bis 34 Grad wird es noch heißer. Am Nachmittag kann es vom Fichtelgebirge über den Bayerischen Wald bis ins Alpenvorland vereinzelt gewittern, wieder mit Starkregen und Sturmböen. Am Abend steigt auch im Westen das Gewitterrisiko.

Teils kräftige Gewitter arbeiten sich im Verlauf des Sonntags vom Westen bis zur Mitte Deutschlands voran, örtlich besteht Unwettergefahr. In der Osthälfte ist es dagegen noch länger sonnig und niederschlagsfrei. In den trockenen Gebieten steigen die Temperaturen auf 29 bis 33 Grad, ansonsten liegen die Werte bei 25 bis 29 Grad.

Sonniger Donnerstag in Berlin und Brandenburg

Donnerstag, 18. Juni, 06.37 Uhr: Sonnenschein und sommerliche Temperaturen bringt der Tag für Berlin und Brandenburg. Abgesehen von vereinzelten Quellwolken ist mit viel Sonne zu rechnen, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Bis zu 29 Grad seien dabei zu erwarten. Dazu weht aus nördlicher Richtung ein schwacher Wind.

Nachts bleibe es weiter trocken und leicht windig. Bis auf 17 Grad sinken die Temperaturen.

Sommer nimmt Fahrt auf - Temperaturen bis 35 Grad möglich

20.14 Uhr: Der Sommer nimmt in Deutschland endlich wieder Fahrt auf. „Ob Freibad oder Baggersee, die nötigen Utensilien können bereitgelegt werden“, kündigte der Meteorologe Martin Jonas vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach an. Die 30-Grad-Marke wird in den kommenden Tagen an vielen Orten geknackt, am Wochenende sind lokal sogar 35 Grad möglich.

Am Donnerstag liegen die Höchstwerte zwischen 25 und 32 Grad, der Wind weht meist nur schwach. Im Norden ist es anfangs wechselnd bewölkt, später zeigt sich auch dort häufig die Sonne. Am Alpenrand gibt es am Abend vereinzelte Schauer, auch kurze Gewitter sind möglich. Ähnlich geht es am Freitag weiter - wieder wird es überwiegend sonnig und trocken. Nur über dem Bayerischen Wald und den Alpen kann es vereinzelt gewittern.

Das Wochenende startet mit viel Sonnenschein und wenigen Wolken. Die Höchsttemperaturen liegen im Norden zwischen 26 und 32 Grad, in den anderen Regionen wird es mit 30 bis 35 Grad noch wärmer. Im Südwesten und Westen können sich Quellwolken bilden, nachmittags und abends kann es dort kräftig

Wetter im Norden bleibt wechselhaft

Mittwoch, 17. Juni, 06.16 Uhr: Zur Wochenmitte bleibt es im Norden wechselhaft. Nach starker Bewölkung mit Schauern kommt es zu einem Sonne-Wolken-Mix, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Vereinzelt kann es stürmische Böen geben. Die Temperaturen erreichen voraussichtlich Tageshöchstwerte von 19 Grad auf Sylt und 22 Grad in Hamburg und Holstein.

Am Donnerstag soll es den Angaben zufolge trocken sein mit schwachem Wind. Der DWD rechnet mit einem Temperaturanstieg auf etwa 21 Grad in Flensburg und knapp 25 Grad in Hamburg.

Am Freitag sollen die Temperaturen dann meist auf sommerlich warme 25 Grad, in Teilen Holsteins und Hamburgs sogar auf 28 Grad steigen. Auf den Inseln werden es um 23 Grad.

Letzte Gewitter, dann setzt endlich eine stabile Sommerphase ein

Dienstag, 16. Juli, 07:39 Uhr: Im Süden und Osten könnten heute noch einzelne Gewitter drohen und ordentlich Regen bringen. Doch dann ändert sich die Lage: Ab heute bis Samstag zeigt sich der Hochsommer und die Gewitter machen Pause. Zuerst kühlt es sich wegen der Gewitter ab. Doch die Temperaturen steigen weiter an und erreichen ab Donnerstag sogar über 30 Grad. Freitag und Samstag können es gebietsweise über 35 Grad werden.

Zudem bleibt es überwiegend trocken und stabile Sommertage stehen uns bevor. Dieses stabile Sommermuster hält aber nicht ewig. Ab Samstag könnten wieder Gewitter auftreten.

Neue Woche startet sommerlich warm, doch Gewitter kommen

Sonntag, 14. Juli, 12.45 Uhr: Die neue Woche beginnt in vielen Teilen Deutschlands mit viel Sonne. Im Osten und Süden können die Temperaturen laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Montag auf 30 Grad ansteigen. Im Norden sind dagegen Wolken unterwegs und im äußersten Norden kann anfangs auch noch etwas Regen fallen.

Am Montagabend ziehen im Westen und Südwesten teils kräftige Schauer und Gewitter auf. Diese können örtlich mit Starkregen, Hagel und Sturmböen einhergehen, meldet der Wetterdienst.

Der Dienstag bringt im Norden weitere Schauer, teils mit Blitz und Donner. Dafür beruhigt sich in anderen Teilen des Landes das Wetter. Im Süden wird es nach anfänglichen Schauern und kurzen Gewittern tagsüber überwiegend freundlich. „Die Temperaturen sind etwas gedämpfter, liegen aber nach wie vor im sommerlichen Bereich“, erklärt der DWD. Im Osten werden örtlich bis zu 29 Grad erwartet.

Auch zur Wochenmitte bleibt das Wetter meist sommerlich warm und leicht wechselhaft. Am Mittwoch werden vor allem an den Alpen Schauer und einzelne, teils kräftige Gewitter erwartet.

Viele Wolken und Regen in Berlin und Brandenburg

09.27 Uhr: Auf Wolken und zeitweise Regen können sich die Menschen am Samstag in Berlin und Brandenburg einstellen. Nur am Abend ist es heiter. Am Vormittag gibt es viele Wolken und gebietsweise Regen, der in der Niederlausitz teils kräftig ist, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Bis zum Mittag ziehen die Niederschläge in Richtung Nordost ab. Danach lockert es auf und ist überwiegend trocken bei bis zu 25 Grad. Zum Abend wird das Wetter heiter. Es weht zeitweise ein mäßiger, in Böen starker Wind.

Die Nacht zum Sonntag ist laut DWD gering bewölkt und niederschlagsfrei bei Tiefstwerten von bis zu 10 Grad. Der Sonntag ist mitunter heiter bis wolkig. Zeitweise gibt es aber auch vereinzelte Schauer und Gewitter, mit denen teilweise Böen und lokal eng begrenzter Starkregen einhergehen. Die Höchsttemperaturen liegen bei bis zu 24 Grad im Norden Brandenburgs und 27 Grad im Cottbuser Raum.

Viele Unwetter-Einsätze im bayerischen Oberland

Samstag, 13. Juli 2024, 09.26 Uhr: Umgeknickte Bäume, vollgelaufene Keller, überflutete Straßen: Starke Regenfälle und Sturmböen haben die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei im Süden Bayerns zu zahlreichen Einsätzen ausrücken lassen. Verletzt wurde niemand. Bis 22.00 Uhr seien in der Integrierten Leitstelle Oberland rund 120 Einsätze aufgrund des Unwetters koordiniert worden, davon 30 allein im Landkreis Bad-Tölz-Wolfratshausen, sagte ein Sprecher.

Die Einsätze verliefen laut Feuerwehr und Polizei glimpflich. Auf der Autobahn 95 bei Garmisch-Partenkirchen habe Aquaplaning zu einem Unfall geführt. Am Ickinger Berg im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen rutschte den Angaben nach ein Stück Erdreich ab und blockierte zwischenzeitlich eine Straße. In Icking selbst wurde die Ortsmitte nach Angaben eines dpa-Fotografen überflutet, feststeckende Autos wurden von der Feuerwehr aus dem Wasser gezogen.

Die Unwetterfront sei zwischen 20.30 Uhr und 21.30 über den Süden Bayerns gezogen. Das Gewitter habe recht schnell nachgelassen, hieß es am Abend von der Integrierten Leitstelle Oberland. Der Deutsche Wetterdienst hatte vor Unwettern mit Starkregen und Sturmböen in der Region gewarnt.

Feuerwehr ruft in Südostbrandenburg Ausnahmezustand aus

19.00 Uhr: Wegen schwerer Gewitter über dem Südosten Brandenburg hat die Feuerwehr am Nachmittag den Ausnahmezustand ausgerufen. Das sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle Lausitz. Demnach rückte die Feuerwehr zu 90 Unwettereinsätzen aus. Verletzt wurde zunächst niemand. Es seien hauptsächlich Keller vollgelaufen und Bäume umgestürzt. Eine Unwetterfront sei quer über die Lausitz gezogen, die Gewitter würden allmählich nachlassen. Der Deutsche Wetterdienst hatte vor extremen Unwettern mit Starkregen und Sturmböen in Südostbrandenburg gewarnt.

Alarmstufe Rot! Wetterdienst warnt von schweren Gewittern und Starkregen

15.22 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat für mehrere Landkreise im Osten, Süden und Westen Deutschlands Warnungen vor schwerem Gewitter mit Hagel und Starkregen herausgegeben. Betroffen sind insgesamt 20 Landkreise und Städte in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Berlin und Nordrhein-Westfalen.

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