Wilde Szenen! Schalke-Star geht auf Gikiewicz los

Es waren wüste Szenen - und mittendrin zwei Protagonisten!

Simon Terodde war dabei überhaupt nicht mehr zu beruhigen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Der Torjäger von Schalke 04 stürmte nach dem Abpfiff wie wild auf den Augsburger Keeper Rafal Gikiewicz zu, beide rangelten im Tornetz miteinander und brüllten sich an.

Gikiewicz war vom Schalke-Fanblock durchgehend beleidigt worden, Terodde warf ihm wohl Provokation vor - es war das unschöne Ende eines aufregenden Bundesligaspiels. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Eines Spiels, dass die Schalker zu Hause 2:3 (1:2) verloren - trotz einer Aufholjagd, trotz Überzahl.

Schalke nach Pleite gegen FCA ganz tief unten drin

Im richtungsweisenden Duell mit dem Bayern-Bezwinger FCA blieben die Königsblauen ihre Bundesliga-Tauglichkeit über weite Strecken schuldig. Sie kassierten zum ersten Mal nach ihrem Wiederaufstieg zwei Niederlagen in Folge.

„Wir sind sehr enttäuscht“, sagte Sportvorstand Rouven Schröder. „Wir waren voll im Spiel, hatten einen Mann mehr, es gab das Gefühl: Jetzt kippt‘s!“ Dann aber schlug Augsburg wieder zu.

Während Schalke nur ein Punkt von einem Abstiegsplatz trennt, feierten die Augsburger erstmals in der Vereinsgeschichte vier Siege in den ersten acht Spieltagen. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

„Hier auf Schalke spielen die Fans immer auch eine Rolle“, sagte der Doppeltorschütze Ermedin Demirovic bei DAZN: „Deshalb bin ich sehr froh.“

Terodde und Gikiewicz im Clinch

Demirovic (10. und 21.) traf zunächst für die Gäste, die eiskalt ihre Konterchancen nutzten.

Terodde (33.) verkürzte für die Gelsenkirchener, die ziemlich einfallslos immer wieder mit langen Bällen auf ihre Doppelspitze aus Terodde und Sebastian Polter agierten.

Nach dem Ausgleich durch Tom Krauß (63.) und der Gelb-Roten Karte für Mergim Berisha (71.) versetzte Andre Hahn (77.) Schalke in seinem 250. Bundesligaspiel schließlich den K.o.-Schlag.

Da war am Ende auch die wilde Szenen seines Keepers Gikiewicz mit Terodde fast zweitrangig.

Und Terodde? Der ruderte kurz darauf ein wenig zurück und erklärte zur Auseinandersetzung: „Vielleicht habe ich ein wenig überreagiert. Ich bin sehr emotional und wenn du ein solches Spiel verlierst, tut das sehr weh. Es geht dann darum, die eigenen Farben zu verteidigen. Er soll die drei Punkte mitnehmen und nach Augsburg fahren.“

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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