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WM-Viertelfinalist fühlt sich benachteiligt

Sollte Deutschland sich im WM-Kracher gegen Frankreich (Mittwoch ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) durchsetzen, würde im Halbfinale der Sieger der Partie Schweden gegen Ägypten warten.

Die Voraussetzungen vor der Partie sind dabei recht unterschiedlich - und Ägypten fühlt sich sogar benachteiligt gegenüber dem WM-Gastgeber.

„Wenn sie mich fragen, muss ich sagen, dass das ungerecht ist. Ich halte es nicht für richtig. Das wird nicht gut für uns sein. Aber so sind die Regeln, wir wussten es und müssen es akzeptieren“, sagte Ägyptens Coach Roberto Parrondo bei Sportbladet.

Hintergrund der Kritik: Schweden hatte bereits am Sonntagabend gespielt, reiste dann am Montagvormittag mit dem Zug aus Göteborg nach Stockholm und trainierte dort bereits am Abend.

Handball-WM: Ägypten sauer über Ansetzung

Ägypten musste sich derweil am Montagabend noch in Malmö mit Dänemark (25:30) auseinandersetzen, während die Schweden dies bereits entspannt im Hotel verfolgten. Erst am Dienstag konnte das Team um Parrondo dann nach Stockholm fliegen.

Der spanische Coach ist deshalb verärgert: „Hätten wir heute früher gespielt, hätten wir heute Abend nach Stockholm fliegen und morgen ausschlafen können. Es ist sowohl für uns als auch für Dänemark schlecht, dass wir morgen früh fliegen müssen, einen Tag vor einem so großen und wichtigen Spiel.“

„Außerdem gehen die Spieler erst um zwei Uhr nachts ins Bett und müssen dann um sieben Uhr aufstehen, weil wir einen frühen Flug nehmen müssen“, fuhr Parrondo fort. Er fordert, dass in Zukunft ein zusätzlicher Ruhetag in den Zeitplan eingebaut wird.

Ob Schweden tatsächlich ins Halbfinale einzieht oder Ägypten trotz der kurzen Erholungsphase die Überraschung schafft, wird sich am Mittwochabend zeigen.