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Woran es bei Bella-Kotchap und dem BVB hakt

Borussia Dortmund verstärkt sich doch nochmal im Angriff. Niclas Füllkrug absolviert in diesen Stunden den Medizincheck und wird, geht alles glatt, anschließend einen Dreijahresvertrag beim BVB unterschreiben.

„Soweit ich weiß, ist Niclas Füllkrug Spieler von Werder Bremen. Deshalb möchte ich nicht darüber reden“, sagte Trainer Edin Terzic auf der Pressekonferenz äußerst schmallippig über den bevorstehenden Transfer des 30 Jahre alten Stürmers. Etwa eine dreiviertel Stunde zuvor war der Noch-Bremer in einem Auto mit abgedunkelten Scheiben in das Dortmunder Knappschaftskrankenhaus gefahren worden.

Füllkrug kommt also! In Ramy Bensebaini, Felix Nmecha und Marcel Sabitzer wird der DFB-Star also der vierte BVB-Neuzugang in diesem Sommer sein.

Folgt sogar noch ein fünfter Neuer?

Viel Zeit ist nicht mehr für Sportchef Sebastian Kehl. Am Freitag, 18 Uhr, schließt das Transferfenster, keine vier Stunden später erwartet der BVB im Bundesliga-Heimspiel den FC Heidenheim (Freitag ab 20.30 Uhr im Liveticker).

Für eine mögliche Verstärkung in der Defensive war bis zuletzt Armel Bella-Kotchap der Topfavorit (SPORT1 berichtete exklusiv). Der 21 Jahre alte Innenverteidiger würde gerne zu Borussia Dortmund wechseln und ist sich grundsätzlich mit dem Vizemeister über eine mögliche Anstellung einig.

Der Ex-Bochumer hängt aber in der Warteschleife und darf sich nicht mehr allzu große Hoffnungen machen, dass es noch mit einem Last-Minute-Wechsel in den Pott klappt.

Seit einigen Stunden sind die Fronten zwischen dem FC Southampton und den BVB-Bossen nämlich äußerst verhärtet. Nach SPORT1-Informationen fordern die in die 2. Liga abgestiegenen „Saints“ um ihren teils launigen Generaldirektor Rasmus Ankersen eine Leihgebühr von acht Millionen Euro – viel zu viel für die Schwarzgelben, die bereit wären, etwa die Hälfte der Leihgebühr mit einer anschließender Kaufoption zu zahlen.

Kommt also gar kein Abwehrspieler mehr? „Nein, das kann und will ich nicht ausschließen“, sagte Terzic, der sich in den letzten Tagen intern für Verstärkung im Sturm starkgemacht hat. „Es kann noch was passieren. Bis zum Schluss machen wir uns Gedanken, ob und was uns sinnvoll verstärkt.“

Zurzeit sieht es aber eher danach aus, als würde Füllkrug der letzte Zugang sein …