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Zittern und Zweisamkeit: Leyla und Mike müssen bangen

Köln/Murwillumbah (dpa) - Erst duschten sie zusammen, nun zittern sie gemeinsam: Die beiden Reality-TV-Stars Leyla Lahouar und Mike Heiter müssen um ihren Platz im RTL-Dschungelcamp bangen. Die beiden bekamen in der Sendung am Freitagabend die wenigsten Stimmen der Anrufer, wie ihnen Moderatorin Sonja Zietlow eröffnete. Direkte Konsequenzen hatte das zwar keine, da der Sender wegen des freiwilligen Auszugs von Cora Schumacher vor einigen Tagen diesmal eine Pause bei den Rauswürfen einlegte. Aber es war ein Fingerzeig, dass es eng werden könnte mit einem Einzug in das Finale des Formats. Das Finale findet am Sonntag statt - vorher sollen noch zwei Camper gehen.

Für Leyla Lahouar und Mike Heiter war das Abstimmungsergebnis besonders bitter, weil sie weite Teile der Sendung mit ihren Annäherungsbewegungen gefüllt hatten. Heiters verflossene Liaison Kim Virginia hatte das Lager in Australien zuvor räumen müssen. Damit war die zermürbende Dreieckskonstellation aufgelöst, die sich zwischen ihr, Heiter und Lahouar in den vergangenen Tagen entwickelt hatte. Ohne Gefahr zu laufen, einen neuen Streit vom Zaun zu brechen, gab es für die beiden verbliebenen Camper die Möglichkeit, Körperkontakt aufzunehmen.

Vor allem Lahouar ging verbal in die Offensive. «Wenn man so in seine Augen guckt, finde ich, da sieht man immer irgendwie so eine ehrliche Seele. Und einfach so eine Reinheit. Die haben irgendwie so etwas Liebes irgendwie», schwärmte sie für Heiter. Der Umschmeichelte erklärte: «Wir verstehen uns gut. Und äh, ja. Können gut miteinander umgehen.» Die beiden unterhielten sich lange. «Ich weiß auf jeden Fall, dass ihr Lieblingsgericht ein Döner ist. Das ist sehr wichtig, weil Liebe geht durch den Magen, habe ich gehört», sagte Heiter.

Wasserspiele

Höhepunkt war ein gemeinsames Bad im Weiher, bei dem Heiter Lahouar aus dem Wasser gen Himmel stemmte. «Das ist auch so ein Test: Wie viel Körperspannung hat sie?», erläuterte er sein Vorgehen. «Körper von Leyla ist top. Sehr top. Sehr, sehr top.» Danach wurde noch zusammen geduscht. «Boah, der hat einen richtig geilen Körper. Richtig schön. Weil ich mag das, wenn das nicht zu viel ist, aber auch nicht zu wenig», urteilte wiederum Lahouar beeindruckt.

Beide wissen grundsätzlich, wie derartige Annäherungsversuche zu Ende gebracht werden könnten - ihre Prominenz erlangten sie durch die Teilnahme an Dating-Formaten wie «Der Bachelor» oder «Love Island».

Aber wie schon Connie Francis sang: «Die Liebe ist ein seltsames Spiel.» Der allerletzte Funke wollte zunächst nicht überspringen. Lahouar war regelrecht konsterniert. «Ich weiß nicht, worauf er wartet», sagte sie. Alle Hindernisse seien doch nun weg. Kim sei nicht mehr da. «Aber irgendwo ist der Haken.» Vermutlich sei Schüchternheit ein Faktor.

Lahouar fragte sogar Mitcamper und Heiter-Kumpel Fabio Knez, ob er nicht mal mit seinem Kumpanen reden könne. Der nahm den Auftrag auch entgegen. «Mit der kann man sich richtig gut unterhalten», pries er Lahouar in einem Gespräch mit Heiter. «Ich glaube, die würde sich voll freuen, wenn du der mal ein Bussi auf die Backe gibst.» Heiter aber blieb in dem Gespräch seltsam einsilbig, mitunter brummte er. «Ich bin heute richtig kaputt», sagte er. «Stand-by-Modus.»

Zielstrebiger ging der Reality-Star gleichwohl bei der Dschungelprüfung vor. Zusammen mit Influencer Twenty4Tim holte er drei von fünf möglichen Sternen. Bei der Aufgabe mussten beide auf einer rutschigen Mauerkonstruktion über einem Tümpel das Gleichgewicht halten, was mal besser und mal schlechter gelang («Ich rutsche wie ein Stück Schwabbel!», Zitat Twenty4Tim).

In der Show «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!» sind nun weiterhin fünf Promis im Rennen: Leyla Lahouar, Mike Heiter, Twenty4Tim, Fabio Knez und Sängerin Lucy Diakovska. Die Anrufe vom Freitag fließen in die Abstimmung am Samstag ein.

Heiter bezeichnete die Gruppe als stimmige Konstellation. «Alle, die da sind, mag ich sehr. Ist eine sehr, sehr angenehme Situation», sagte er. Nun gut, mal abgesehen vom Dschungel. «Der ist halt immer noch da», sagte Heiter.