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Zoll ermittelt gegen Arnold Schwarzenegger

München (dpa) - Weil er eine wertvolle Luxusuhr nicht angemeldet haben soll, ist Schauspieler Arnold Schwarzenegger zeitweise vom Zoll am Münchner Flughafen festgehalten worden. Am späteren Nachmittag habe er jedoch seine Reise fortsetzen können, sagte ein Sprecher des Hauptzollamts München am Abend. Er habe dabei auch die Uhr mitnehmen können. Die «Bild»-Zeitung hatte zuerst über den Vorfall berichtet.

Gegen Schwarzenegger («Terminator»-Reihe, «True Lies») sei ein Steuerstrafverfahren eingeleitet worden. Der in Österreich geborene US-Schauspieler hatte die teure Uhr nicht angemeldet, obwohl diese offenbar in der EU bleiben sollte. «Wenn die Ware in der EU bleibt, muss man das versteuern und verzollen», sagte der Zoll-Sprecher. «Das gilt für jeden.»

Der Fall wird laut Zoll voraussichtlich noch strafrechtliche Konsequenzen für Schwarzenegger haben. «Wir haben die Sache aufgenommen. Der Fall geht jetzt zur zuständigen Straf- und Bußgeldstelle nach Augsburg», sagte Zoll-Sprecher.

Laut «Bild»-Bericht war Schwarzenegger auf dem Weg nach Österreich zu einer Klima-Charity-Auktion. Später will der Schauspieler das Hahnenkammrennen in Kitzbühel besuchen.

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