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"Zutiefst unseriös", "Zum Kotzen": Barbara Schöneberger teilt gegen Influencer aus

Für Social-Media-Stars hat Barbara Schöneberger kein Verständnis. (Bild: Getty Images / Adam Berry)
Für Social-Media-Stars hat Barbara Schöneberger kein Verständnis. (Bild: Getty Images / Adam Berry)

Mit 778.000 Followern hat Barbara Schöneberger eigentlich beste Voraussetzungen, um Influencerin zu werden. Doch das kommt für die TV-Moderatorin gar nicht infrage. Im Podcast von Kurt Krömer ging Schöneberger mit Social-Media-Bekanntheiten hart ins Gericht.

Immer mehr Promis bauen sich neben ihrer Profession via Social Media ein zweites Standbein auf. Geld ist in den sozialen Medien bei großer Reichweite gut zu machen - Werbedeals mit teils großen Unternehmen sei Dank. Bei Barbara Schöneberger können sich Firmen die Anfrage für Social-Media-Kooperationen aber wohl sparen. Im Podcast "Feelings" von Gastgeber Kurt Krömer übte die TV-Moderatorin (unter anderem "Verstehen Sie Spaß?") harte Kritik an Influencerinnen und Influencern. "Für mich ist Instagram ein zutiefst unseriöser Kanal", polterte die 49-Jährige.

Dank ihrer Agentur, die auch einige Stars aus dem Bereich der sozialen Medien unter Vertrag habe, bekomme sie immer wieder Einblicke in deren (Arbeits-)Alltag, wie Schöneberger beschrieb: "Die machen ja nichts mehr, keine Autofahrt, die ziehen keinen Bikini mehr an, den sie sich selbst gekauft haben. Jede Ferien, da wird dann vorher im Hotel angerufen und gefragt, ob sie es bezahlt bekommen." Der TV-Star kreidete Influencerinnen und Influencern deshalb eine Doppelmoral an und forderte: "Bezahlt eure Öl-Massage gefälligst selbst. Ihr seid alle Millionäre!"

Barbara Schöneberger ist sauer: "Ich finde, das ist absolut das Letzte"

Auch das Thema Kinder in den sozialen Medien beschäftigte Gastgeber Kurt Krömer und seinen Gast in ihrem Gespräch. "Man würde seine Kinder ja dann nur nutzen um ...", setzte der Host an. Schöneberger vervollständigte: "... Follower zu generieren. Ich habe dafür null Komma null Verständnis." Sie werde dann "bei jedem extrem biestig", der sein Kind derart für Eigenwerbung nutze, gestand Schöneberger: "Ich muss ganz ehrlich sagen: Ich finde das zum Kotzen! Ich finde, das ist absolut das Letzte."

Und Schöneberger wurde noch deutlicher: "Es geht darum, einen Lifestyle zu kreieren mithilfe des Kindes." Beispielhaft führte sie aus: "Und zwei Eltern im beigefarbenen Kaschmir-Klamotten und das Kind dazu noch mit so einem beigefarbenen Kaschmir-Mützchen - das ist dann einfach noch ein bisschen geiler. Und dann gibt es nochmal 500 Follower mehr. Das finde ich einfach das Letzte!"

Es ist nicht das erste Mal, dass sich das beliebte TV-Gesicht kritisch gegenüber Internetbekanntheiten äußert. Im Februar begrüßte sie Jan Köppen in ihrem eigenen Podcast "Mit den Waffeln einer Frau". Schon damals verurteilte Schöneberger die Absahn-Mentalität mancher Influencerinnen und Influencer: "Ich weiß das von Kollegen. Die fahren ja nicht mehr einfach in den Urlaub. Die rufen dort an und fragen, ob sie die größere Suite umsonst bekommen."