1. Mai: Wo überall in Berlin demonstriert wird

Zahleiche Kundgebungen, Demonstrationen und Feste beschäftigen die Polizei am verlängerten Mai-Wochenende.

Zehn Demonstrationen, acht Kundgebungen, drei Festveranstaltungen, insgesamt Zehntausende von Teilnehmern und immer noch viele offene Fragen – das ist die Herausforderung, der sich die Berliner Polizei am 1. Mai sowie am Vorabend stellen muss. Ihr Hauptaugenmerk wird die Behörde dabei wie in jedem Jahr auf die "Revolutionäre Mai-Demo" am Abend des 1. Mai richten. Die birgt nicht nur seit jeher das größte Konfliktpotenzial aller Veranstaltungen an diesem Tag, sie stellt in diesem Jahr bekanntermaßen noch ein weiteres Problem dar.

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Die Initiatoren, wer immer sie auch sind, haben bereits vor Wochen angekündigt, ihren Aufzug zum einen nicht anzumelden und zum anderen durch das Myfest zu ziehen, was die Polizei in der Vergangenheit stets verhinderte. Die Behördenleitung betont seit Tagen immer wieder, für die Polizei sei es nicht von entscheidender Bedeutung, ob der Aufzug nun angemeldet ist oder nicht, man sei ohnehin mit ausreichend Kräften vor Ort. Und Einzelheiten zu der Demo, etwa den Streckenverlauf betreffend, werde man dann notfalls am Abend des 1. Mai kurzfristig klären.

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Ein Problem könnte dabei aber dennoch entstehen. Vor jeder Demonstration oder Kundgebung findet ein sogenanntes Veranstaltergespräch zwischen Polizeiführung und Anmelder statt. Ohne Anmeldung gibt es auch keinen Anmelder als Ansprechpartner der Polizei. Somit bleibt unklar, mit wem die Einsatzleitung Absprachen über den Ablauf der 18-Uhr-Demo treffen soll...

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