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10 spannende Fakten über Survival-Star Ed Stafford

Viele kennen den Briten Ed Stafford vermutlich aus dem Fernsehen. Mit seinen verrückten Survival-Shows hat er sich weltweit einen Namen gemacht. Doch es gibt noch einiges mehr über ihn zu wissen.

Ed Stafford gehört zu den größten Stars der Survival-Szene. (Bild: Ahmet Esad Sani/Anadolu Agency/Getty Images)
Ed Stafford gehört zu den größten Stars der Survival-Szene. (Bild: Ahmet Esad Sani/Anadolu Agency/Getty Images)

Er überlebt auf einsamen Inseln genau so, wie in der mongolischen Steppe oder dem arktischen Eis. Was die Influencer bei deutschen Erfolgsformaten wie "7 vs. Wild" oder "Arctic Warrior" durchmachen müssen, würde ihm vermutlich nur ein leichtes Lächeln auf die Lippen zaubern. Ed Stafford ist so etwas, wie der Extremste unter Extremen. Der Brite ist ein echter Coverboy der Survival-Szene.

Zehn Fakten über Ed Stafford

Der Abenteurer ist adoptiert

Geboren ist Ed Stafford am 26. Dezember 1975 im britischen Peterborough in Cambridgeshire. Allerdings wuchs er nicht dort, sondern in Leicestershire auf, weil er bereits kurz nach seiner Geburt adoptiert wurde. Seine Adoptiveltern sind Barbara und Jeremy Stafford, die beide als Rechtsanwälte gearbeitet haben.

Survival-Basics als Pfadfinder

Seine ersten Schritte in Sachen Abenteuer machte der kleine Ed bereits als achtjähriger Junge bei den "Cub Souts". Mit zehneinhalb Jahren durfte er dann zu den Pfadfindern wechseln, bei denen er viele Grundtechniken des Überlebens in der Wildnis lernte, wie etwa Feuermachen oder Orientierung.

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Weltrekord am Amazonas

Sein größtes Abenteuer machte ihn weltberühmt. Im April 2008 machte sich Stafford mit seinem Freund Luke Collyer in Peru auf den Weg, um den gesamten Amazonas von der Quelle bis zur Mündung zu erwandern. Das hatte vor ihm noch kein Mensch geschafft. Nachdem Collyer ihn nach drei Monaten verließ, schloss sich ihm der peruanische Waldhüter Gadiel Sánchez Rivera an. Zusammen erreichten sie nach ingesamt 9.500 Kilometern und genau 859 Tagen am 9. August 2010 ihr Ziel. Die Expedition brachte Stafford einen Eintrag im "Guinness Buch der Rekorde" ein.

Armee-Laufbahn

Stafford war eine Zeitlang Berufssoldat. Er wurde 1998 in der renommierten Royal Academy von Sandhurst in Großbritannien ausgebildet und diente danach im Regiment "Devon and Dorset", wo er bis zum Hauptmann aufstieg, bevor er die Armee im Sommer 2002 endgültig verließ. Immer wieder beruft er sich bei seinen Abenteuern auf seine Armee-Erfahrungen. Vor allem was mentale Stärke angeht, habe er dort sehr vieles gelernt, was ihm in Survival-Situationen hilft.

Survival-Serientäter

Aus seinen Abenteuern hat Stafford schon zahlreiche TV-Formate gemacht. Meistens lässt er sich dafür an einsamen Orten aussetzen und versucht dort, ohne Hilfsmittel zu überleben. So ließ er sich zum Beispiel für 60 Tage auf einer einsamen Insel aussetzen und filmte das Experiment.

Am bekanntesten ist wohl seine "Discovery"-Serie "First Man Out", von der es bisher drei Staffeln zu sehen gab. Dazu hat er bereits sechs Bücher über seine Expeditionen geschrieben. Auf dem deutschen Sender DMAX gibt es momentan zwei Staffeln seiner Serie "Wie ich die Welt überlebte" zu sehen. Dort kämpft er sich unter anderem durch die Wildnis in Namibia, der Mongolei und Patagonien.

Ehe zwischen zwei Abenteurern

Da haben sich zwei gefunden! Stafford ist mit der Abenteurerin Laura Bingham zusammen. Die 30-jährige Engländerin bereist die Welt, seitdem sie 18 ist. Sie hat schon den Atlantik im Katamaran überquert und ist alleine durch ganz Südamerika mit dem Fahrrad von der Ost- an die Westküste gefahren. Im September 2016 heiratete das abenteuerlustige Paar, inzwischen haben sie drei gemeinsame Kinder. Sohn Ranulph ist nach dem bekannten britischen Forscher und Entdecker Sir Ranulph Fiennes benannt und lebte bereits mit seinen Eltern auf einer einsamen Insel. Die zweijährigen Zwillingstöchter heißen Mary und Camilla.

Verhaftet und beschossen

So ganz ohne ist das Leben als Entdecker nicht. In der Wildnis warten nicht nur gefährliche Tiere, wie Spinnen, Schlangen, Skorpione und Bären. Es sind vor allem die Menschen, die Ed Stafford immer wieder in brenzlige Situationen brachten. Alleine bei seiner Wanderung am Amazonas-Lauf wurde der Brite mit Pfeil und Bogen beschossen, mit vorgehaltener Waffe verhaftete und gekidnapped. In einem Dorf hielt man ihn für das Verschwinden eines Dorfbewohners verantwortlich und wollte ihn hinrichten lassen, in einem anderen sollte ihm Beton in den Mund gestopft werden, weil man ihn für einen Schmuggler hielt. Am Ende kam Stafford aber irgendwie immer glimpflich davon.

Coverboy der Abenteurerszene

Neben seinem Eintrag ins "Guinness Buch der Rekorde" erhielt Ed Stafford noch zahlreiche weitere Auszeichnungen. Die anerkannte Zeitschrift "National Geographic" erklärte ihn 2011 zum "Europäischen Abenteurer des Jahres", in Stockholm wurde ihm der Award offiziell bei einer Zeremonie überreicht. Bereits 2009 war er vom Magazin "Geographical" der britischen "Royal Geographical Society" auf dem Titelblatt gezeigt worden.

Dschungel-Menü

Seine Abenteuer im Amazonas und anderen menschenleeren Gebieten haben den Nachteil, dass er sich von dem ernähren muss, was die Wildnis um ihn herum hergibt. So aß er zum Beispiel bereits Geckos, Kaulquappen und sogar Maden. Die Maden hatte er zuvor mit einem Ziegenkadaver angelockt. Wer über einen hartgesottenen Magen verfügt, kann einige von Staffords schlimmsten Survival-Menüs noch einmal in diesem YouTube-Video anschauen.

Suche nach den biologischen Eltern

Nachdem ihm sein Amazonas-Abenteuer weltberühmt gemacht hatte, beschloss Stafford, sich auf die Suche nach seinen leiblichen Eltern zu machen. Tatsächlich gelang es ihm mit Hilfe seiner Schwester Janie, die beiden aufzutreiben. So erfuhr er auch von seinen beiden leiblichen jüngeren Brüdern.