30 Tote in Venezuela: Opposition sieht „perfekten Sturm”

Venezuelas sozialistischer Präsident Nicolás Maduro lehnt trotz 30 Toten bei den jüngsten Protesten und Unruhen Neuwahlen ...

Venezuelas sozialistischer Präsident Nicolás Maduro lehnt trotz 30 Toten bei den jüngsten Protesten und Unruhen Neuwahlen ab. Er wirft der Opposition einen Putschversuch vor. „Die ermordeten Landsleute sind Schuld der Rechten”, sagte Maduro bei einer Veranstaltung mit Arbeitern.

„Das Volk verlangt Gerechtigkeit.” Nach Angaben von Generalstaatsanwältin Luisa Ortega Díaz starben seit Ausbruch der Proteste am 4. April 30 Menschen, 437 wurden verletzt. Wir arbeiten daran, die Verantwortlichen zu bestrafen”, so Ortega.

Die Sozialistin hatte vor einem knappen Monat weltweit Berühmtheit erlangt, weil sie sich gegen das Urteil des Obersten Gerichtshofs gestellt hatte, mit dem das Parlament entmachtet worden war. Sie nannte das einen Verfassungsbruch, auf Geheiß Maduros wurde das Urteil wieder kassiert. Alle müssten sich mäßigen und dialogbereit sein, forderte Ortega. „Der Frieden lässt sich nicht dekretieren.”

Während Maduro der Opposition, die die Parlamentswahl 2015 klar gewonnen hatte, vorwirft, dass rechte Milizen für einige der Toten verantwortlich seien, sagt die Opposition das genaue Gegenteil. In mehreren Fällen sind die Umstände in der Tat unklar, Informationen zu verifizieren wird angesichts der Gewalteskalation immer...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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