Abschiedsspiel: Adeus! 27.235 Fans feiern Marcelinho im Olympiastadion

Herthas Brasilianer Marcelinho und prominente Gäste sorgen für ein unterhaltsames Abschiedsspiel im Olympiastadion.

Berlin.  Dieser Auswechslung hatte selbst Marcelinho nichts mehr entgegenzusetzen. Dabei hatte es die brasilianische Hertha-Legende immer gehasst, vorzeitig vom Feld zu müssen. Diesmal war es anders. "Papa, heute ist wirklich Schluss", sagte seine Tochter über das Stadionmikrofon, als sich Marcelinhos Abschiedsspiel der 90. Minute näherte. Papa gehorchte. Nach 493 Profispielen, 193 davon für Hertha, ist das Kapitel des Spielers Marcelinho seit Sonnabend vorbei. Eine letzte Ehrenrunde zu den Klängen von "Nur nach Hause", Arm in Arm mit Frank Zander, mit Tränen in Augen, aber noch mehr Strahlen - das war's.

Gefühlsduselig war es schon vor Anpfiff zugegangen. Einzeln wurden Marcelinhos Weggefährten von einst in die Manege geführt, empfangen vom warmen Applaus der 27.235 Zuschauer. Eine kräftige Brise Nostalgie wehte durchs Olympiastadion. Marco Pantelic, "Zecke" Neuendorf, Gabor Kiraly oder Arne Friedrich – die Berliner Helden a.D. im Team "Marcelos Hertha" weckten Erinnerungen an glorreiche Europapokalzeiten. Auf Seiten der Brasilianer ("Brazil and Friends") kam besonders der ewige Kugelblitz Ailton gut an, doch natürlich schlug das gefühlte Applausometer bei keinem Protagonisten so stark aus wie beim Mann des Tages: Marcelinho.

Als es los ging, dauerte es keine zwei Minuten, bis die Nummer zehn mit den wasserstoffblonden Haaren erstmals zuschlug: Querpass Pantelic, Abstauber Marcelinho, Grüße aus dem blau-weißen Timetunnel – 1:0. Ein frühes Tor, das gute Unterhaltung versprach, zumal sic...

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