ARD zieht Jahresbilanz: Top-Quoten dank Fußball, "Tagesschau" und "Tatort"

·Lesedauer: 1 Min.
Mehr als 14 Millionen Menschen sahen im Mai den "Tatort: Rhyhtm and Love" mit Jan-Josef Liefers. (Bild: WDR/Martin Valentin Menke)
Mehr als 14 Millionen Menschen sahen im Mai den "Tatort: Rhyhtm and Love" mit Jan-Josef Liefers. (Bild: WDR/Martin Valentin Menke)

Die Sender der ARD bleiben auch in diesem Jahr die meistgesehenen Fernsehprogramme Deutschlands. Mit mehr als einem Viertel des Marktanteils lag die ARD damit deutlich vor den Sendergruppen RTL, ZDF und ProSieben/SAT.1.

Die ARD hat ihre Bilanz für das endende Jahr gezogen. Insgesamt erreichte das ARD-Gemeinschaftsprogramm im Jahr 2021 einen Marktanteil von 27,4 Prozent und liegt damit vor RTL mit 21,4 Prozent. Ebenfalls aufs Treppchen schaffte es das ZDF mit 19,2 Prozent, die Sendergruppe ProSieben/SAT.1 belegt mit 16,3 Prozent den vierten Platz.

Münster-Tatort war der erfolgreichste Fernsehfilm des Jahres

Die Erfolgsgaranten im Jahr 2021 waren mit der "Tagesschau", dem "Tatort" und Fußball wenig überraschend: Die meistgesehene Sendung des Jahres war ein Spiel des Achtelfinales der Fußball-EM. Den Klassiker England gegen Deutschland verfolgten 27,36 Millionen Menschen - ein Marktanteil von 76,3 Prozent, der dem Ersten den klaren Sieg im Jahresranking verschaffte. Auch der erfolgreichste Film des Jahres lief in der ARD: Am 2. Mai verfolgten 14,3 Millionen Menschen den vom WDR produzierten Münster-Tatort "Rhythm and Love".

Mit der "Tagesschau" zeigte das Erste zudem die beliebteste Nachrichtensendung in allen Altersgruppen. "In einem ereignisreichen Jahr ist es gelungen, die Menschen mit relevanten Inhalten zu informieren, Orientierung zu bieten und zu unterhalten", lautet das Fazit von ARD-Programmdirektorin Christine Strobl. Das gilt auch für die ARD-Mediathek: Die monatliche Reichweite erhöhte sich im Laufe des Jahres auf 16,4 Millionen Nutzerinnen und Nutzer, womit das Online-Angebot der ARD die größte Reichweite aller Streamingdienste der deutschen TV-Sender verzeichnet.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.