Baden trotz Minen? Odessas Anwohner lassen sich nicht vom Strand vertreiben

Ein Strand im ukrainischen Odessa - normalerweise ein Erholungsort für die Einheimischen. Seit Kriegsbeginn ist er wie ausgestorben, nur hier und da warnen Absperrungen vor Minen - die zum Schutz vor russischer Anlandung von ukrainischen Einheiten gelegt wurden.

"Sie sagen, dass es dort Minen gibt. Überall stehen Warnschilder, besonders dort, wo sie im Sand liegen. Aber die Menschen in Odessa sind etwas Besonderes. Ein bekannter Humorist hat einmal gesagt, dass die Menschen von Odessa sich sonnen und ihrem geliebten Schwarzen Meer baden wollen, egal, unter welchen Umständen. Alle lieben Odessa und ich glaube nicht, dass die Russen brutal gegen die Stadt vorgehen werden. Sie werden sie nicht bombardieren", meint ein Strandbesucher.

Derzeit sind die Strände, die unter normalen Umständen zu dieser Jahreszeit überlaufen wären, nicht zugänglich. Die Behörden warnen ausdrücklich davor, im Meer zu schwimmen.

"Es ist schon passiert, dass jemand getötet wurde und es ist schon der zweite Fall in unserer Region. Aber wenn Sie darüber nachdenken, wie viele Hunderte auf den Straßen sterben - und trotzdem ist es nicht verboten Auto zu fahren", meint ein anderer Mann.

Und so riskieren die Menschen einiges, um wenigstens ein Stückchen Normalität in Kriegszeiten zurückzugewinnen.

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