Barca-Bosse bitten Pique zum Rapport

Gerard Pique droht bei seiner Rückkehr nach Barcelona Ärger mit den Klub-Bossen

Die Beteiligung an der Wechsel-Show von Antoine Griezmann könnte für Barca-Verteidiger Gerard Pique ein unangenehmes Nachspiel haben. Laut dem spanischen Sender TV3 sind die Bosse der Katalanen verärgert über ihren Abwehrakteur. Barcelonas Vize-Präsident Jordi Mestre kündigte an, der Verein werde "intern" mit Pique über den Vorfall sprechen.

Der 31-Jährige hatte die TV-Sendung, in der Griezmann seinen Verbleib beim Rivalen Atletico Madrid verkündet hatte, via Twitter beworben und angekündigt, sich die Show "mit Popcorn" anzuschauen. Des Weiteren ist Pique laut SPORT Investor bei "Kosmos Studios", dem ausführenden Produzenten des Clips.

Chefetage zeigt sich wenig begeistert

"Der Präsident hat mit Gerard Pique gesprochen, um ihm zu sagen, dass seine Beteiligung im Club und bei vielen Barca-Fans für Überraschung und Unbehagen gesorgt hat", sagte Mestre. Auch Vereinspräsident Josep Maria Bartomeu und Co. seien der Meinung, Pique sei zu weit gegangen.

So äußerte sich Präsidentschaftskandidat Victor Font bei Twitter und forderte, dass Beiträge durch eigene Spieler, die dem Verein schaden könnten, in Zukunft unterbunden werden müssten.

Pique überrascht von Kritik an seiner Person

In den vergangenen Jahren war immer wieder über einen Wechsel Griezmanns zu den Blaugrana spekuliert worden. Letztendlich verlängerte der Angreifer seinen Vertrag in der Hauptstadt aber vorzeitig bis 2023.

Pique selbst zeigte sich indes überrascht von der Kritik an seinem Verhalten. "Es wird Leute geben, die das kritisieren, weil alles Neue Ablehnung erzeugt."