"Bares für Rares"-Händler will persönlich in überfluteten Eifel-Dörfern helfen

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Walter "Waldi" Lehnertz betreibt in Krekel eine Trödelhalle. Die Eifelregion ist von der jüngsten Flutkatastrophe stark getroffen. (Bild: ZDF / Frank W. Hempel)
Walter "Waldi" Lehnertz betreibt in Krekel eine Trödelhalle. Die Eifelregion ist von der jüngsten Flutkatastrophe stark getroffen. (Bild: ZDF / Frank W. Hempel)

Bei "Bares für Rares" ist Walter Lehnertz Kult. Als Eifel-Bewohner sieht sich der TV-Star und Trödelhändler aktuell mit dem Folgen der Flutkatastrophe konfrontiert, die ihn auch selbst traf. Besonders stark verwüsteten Dörfern will er nun in Eigenregie und mit Spendengeld helfen.

Die Flutkatastrophe, die Teile Deutschlands heimgesucht hat, ist auch an einem Urgestein der ZDF-Show "Bares für Rares" nicht ohne Sachschaden vorbeigegangen.

Im Eifel-Ort Krekel betreibt Walter Lehnertz eine Trödelhalle. Nach dem anhaltenden Starkregen in der Region sind beim 54-Jährigen Garage, Keller und Werkstatt "vollgelaufen", wie er in einem Video-Post in den sozialen Medien vor wenigen Tagen erklärte. Das seien aber nur "Peanuts" gegenüber dem, was die Hochwasserkatastrophe in der ganzen Region an Schaden angerichtet habe. Deshalb habe er seine Räumlichkeiten auch "in Eigenregie leergepumpt". Die Feuerwehr habe "schließlich genug zu tun".

Walter Lehnertz: "Das bricht einem das Herz"

"Es ist wirklich erschreckend, was um Krekel rum und in der ganzen Eifel los ist. Das bricht einem das Herz", sagt der Händler, der wegen seines Standardstartgebots bei "Bares für Rares" den Spitznamen "80-Euro-Waldi" trägt. "Wenn du siehst, dass die halbe Eifel völlig zerstört ist, kriegst du schon Angst."

Lehnertz verband seine Schilderungen mit einem Spendenaufruf für seine Stiftung "Zesame Stonn". Der Trödelhändler: "Früher haben wir für alte Leute gesammelt, heute stehen die Flutopfer im Vordergrund". In der Zwischenzeit sind seinem Aufruf offenbar etliche Menschen nachgekommen, wie er in einem Video-Update am Mittwoch kundtat. Über 7.000 Euro seien bei ihm eingegangen, die er direkt an Betroffene auszahlen will. Mitte nächster Woche wolle er in "ganz kleine Dörfer" fahren, "wo richtig Hilfe gebraucht wird". Seine Freunde vom "Trekkertreffen" würden überdies Werkzeug und Hygieneartikel vor Ort verteilen. Das Spendenkonto bleibt derweil offen: "Jeder Cent zählt."

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