Berlin: Berlins Polizei bekommt 2000 Tablets

Ein Einsatzfahrzeug der Polizei (Symbolbild)

Berlin ist eine riesige Stadt, schwer zu überblicken, selbst Taxifahrer kennen nicht jeden Kiez wie ihre Westentasche. Gut also, wenn man für den Fall der Fälle ein Navigationsgerät, neudeutsch kurz Navi genannt, im Fahrzeug hat. Die Einsatzfahrzeuge der Berliner Polizei verfügen allerdings nicht über fest installierte Navigationsgeräte, wie die Senatsinnenverwaltung auf Anfrage der Berliner Morgenpost mitteilte.

Darüber wundert sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Frank Steffel. Er war Anfang August eine ganze Nacht mit einem Funkwagen unterwegs, "um sich ein Bild von der Arbeit der Beamten zu machen", wie er anschließend erklärte. Dabei musste Steffel zu seiner Überraschung feststellen, "dass die Polizei ohne Navis durch die Gegend fährt und sich im Ernstfall auf Stadtpläne und ihre Routine verlassen muss".

Folglich schrieb er einen Brief an Innensenator Andreas Geisel (SPD). "Selbst erfahrenen, ortskundigen Polizeibeamten würde ein Navigationsgerät beim kürzesten Weg, bei der Umfahrung von Staus und Baustellen und beim Finden der Hausnummer behilflich sein", heißt es dort, und weiter. "Ich habe mir gar nicht vorstellen können, dass Navigationsgeräte nicht schon lange zum Standard eines Einsatzfahrzeuges gehören." Steffel forderte den Innensenator auf, zeitnah entsprechende Nachrüstungen umzusetzen. "Die Polizeibeamten und schnellere Einsätze im Ernstfall werden es Ihnen danken", endet das Schreiben versöhnlich.

Innenverwaltung will zum großen digitalen Wurf ausholen

Allerdings, ...

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