Berliner helfen: Neuköllner Lehrer kümmert sich um Brandopfer

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Berlin. Vor mehr als drei Wochen, am 13. Juli wurde die Feuerwehr nachts zu einem Einsatz in Neukölln gerufen: Brand in den Tiefgaragen eines Mietshauses, die Flammen drohten auf das ganze Haus überzugreifen. Die Garagen mit den Autos brannten komplett aus. In einer waghalsigen Aktion fuhr einer der Mieter seinen BMW aus der brennenden Garage.

Wohnungen dürfen noch nicht betreten werden

Die unteren Wohnungen des Hauses in der Jahnstraße sind seitdem unbewohnbar. Die Feuerwehr geht von Brandstiftung aus. Das gesamte Haus gilt als einsturzgefährdet, alle dort wohnhaften 24 Familien wurden evakuiert und durften das Haus und ihre Wohnungen nicht mehr betreten. Die Familien mit meist mehreren Kindern wurden in Neuköllner Hostels und Hotels untergebracht.

„Die Situation ist sehr belastend für die Familien, aber auch für die Mitarbeiter des Hotels. Die Kinder hängen den ganzen Tag in der Lobby herum, haben keinen Platz für sich und können auch keine Spielsachen aus den Wohnungen holen“, sagt Robin Grimm.

Kostenlose Freizeitangebote gesucht

Er ist Klassenlehrer einer 9. Klasse an der Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg in Neukölln. Der 13-jährige Ali aus dem Brandhaus gehört zu seinen Schülern. Um die Kinder und Jugendlichen zu beschäftigen, hat Robin Grimm Neuköllner Freizeit-Einrichtungen gebeten, die Kinder und Jugendlichen einmal kostenlos ihre Angebote nutzen zu lassen. „Wir waren im Sprungraum Trampolin springen und haben auch ein tolles Video gedreht“, sagt Robin Grimm.

Videos aus dem Schula...

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