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Better Life: Betrug mit angeblichen Amazon-Schnäppchen – das muss man beachten

Sicherheitsexperten warnen vor stark verbilligten Elektronikprodukten bei Amazon. Die werden über gehackte Händler-Accounts verkauft. Wer darauf reinfällt, ist sein Geld los.

Derzeit kursiert eine Betrugsmasche bei Amazon. (Bild: Getty Images)
Derzeit kursiert eine Betrugsmasche bei Amazon.

Ob Black Week, Prime Day oder ganz regulär – Schnäppchenangebote gibt es bei Amazon immer wieder. Wenn die Angebote allerdings allzu billig sind, sollten Kunden derzeit besonders vorsichtig sein.

Achtung, Hacker am Werk!

Grund: Beim Amazon Marketplace versuchen derzeit Kriminelle, Kunden ihr Geld zu stehlen, wie Watchlist Internet berichtet.

Die Betrüger nutzen dafür die Accounts unbescholtener Händler, die sie zuvor gehackt haben. So ist es ihnen möglich, eigene Angebote einzustellen, mit denen sie Käufer in die Falle locken wollen.

Konkret handelt es sich um stark verbilligte Elektronikprodukte. "Wenn Sie auf Amazon Marken-Elektronikprodukte finden, die bis zu 50 % billiger sind als der übliche Preis, sollten Sie vorsichtig sein. Diese Angebote sind sehr wahrscheinlich Fake-Angebote von gehackten Accounts", warnt das auf Internetsicherheit spezialisierte Portal.

Die Händler, denen die Accounts gehören, würden in vielen Fällen erst viel zu spät merken, dass ihr Konto missbraucht wird.

So erkennt man den Betrug

An der Kaufabwicklung lässt sich gut erkennen, dass es sich um ein Fake-Angebot eines gehackten Accounts handelt, wie Watchlist Internet erklärt. Zuerst erhalten Kunden die übliche Bestellbestätigung von Amazon. Danach kommt eine E-Mail – ebenfalls von Amazon – in der mitgeteilt wird, dass die Bestellung storniert wurde.

Im Anschluss erhalten Käufer erneut eine E-Mail, die angeblich von Amazon stammt und auch so aussieht, aber eine Fälschung ist. Darin wird mitgeteilt, dass die Zahlung abgelehnt wurde und der Kaufpreis direkt an eine ausländische Bankverbindung überwiesen werden soll.

Das raten die Sicherheitsexperten

Um sich vor Betrug auf Amazon zu schützen, rät Watchlist Internet Produkte grundsätzlich nur direkt über Amazon zu zahlen. Bei unverhältnismäßig günstigen Angeboten sollten Kunden misstrauisch werden.

Infografik: Amazon führt bei fast allen wichtigen Produktgruppen | Statista
Infografik: Amazon führt bei fast allen wichtigen Produktgruppen | Statista

Außerdem kann es hilfreich sein, sich die anderen Angebote des Händlers anzuschauen. Werden viele Produkte zu unglaubwürdig günstigen Preisen angeboten, handelt es sich wahrscheinlich um ein gehacktes Konto.

Wer bereits Geld überwiesen hat, sollte sich umgehend an seine Bank wenden und versuchen, die Überweisung zurückzuholen. Außerdem raten die Experten, Anzeige bei der Polizei zu erstatten und den Fall dem Amazon-Kundenservice zu melden. Tipps und eine Anleitung dazu gibt es hier im Service-Bereich von Amazon.

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