MTV Video Music Awards 2012: Die Gewinner und Verlierer

Poparazzi

Taylor Swift, Miley Cyrus, P!nk, Greenday ...die Gästeliste der 29. MTV Video Music Awards konnte sich sehen lassen. Statt großer Skandale lautet das Motto für 2012: Bitte lächeln! Rihanna strahlte mit ihrer „Mondmann"-Trophäe für das Video des Jahres („We Found Love") um die Wette. Und die britische Neo-Boyband One Direction bewies, wie wunderbar sich geteilte Freude anfühlen kann.

Energiegeladen und sexy: RiRi eröffnete die 29. VMAs (Bilder: Getty Images)

Euphoria! Nicht nur gemessen am Kreischpegel im Staples Center können Niall, Liam, Harry, Zayn und Louis als DIE Abräumer des Abends bezeichnet werden. „One Direction" gewannen die Trophäe für das beste Popvideo („What  Makes You Beautiful"), wurden als beste Newcomer-Band ausgezeichnet und setzten sich mit dem „Video, das es am meisten verdient, geteilt zu werden" sogar gegen hartnäckige Justin Bieber-Fans durch. Mit ihrer Performance machten die fünf bescheidenen Briten („Alleine hier zu sein ist eine Ehre.") auch große Mädchen schwach. Katy Perry sang im Publikum fleißig mit und tuschelte ganz aufgeregt mit Kumpeline Rihanna. Da scheint ein „Teenage Dream" wahr geworden zu sein.

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Rihanna hatte zuvor die 29. VMAs mit ihrem aktuellen Hit „Cockiness (I Love IT)" eröffnet. Strahlend, entspannt, energiegeladen: Ein klares Signal an alle, die sich wegen der wiederholten Alkoholexzesse der Sängerin ernsthafte Sorgen machten. Und auch eine Ansage für Prügel-Ex Chris Brown. Der durfte zwar ebenfalls einen der begehrten Mondmänner (für das beste Video eines männlichen Künstlers) mit nach Hause nehmen. Für die schönste Trophäe heißt es aber wohl endgültig: „Nur schauen, nicht anfassen".

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Neben RiRi, One Direction, Demi Lovato (Bestes Video mit Botschaft), Nicki Minaj (Bestes Video einer weiblichen Künstlerin), Drake (Bestes Hip-Hop Video) durften sich aber auch alte Hasen über eine Auszeichnung freuen. Coldplay sahnten mit „Paradise" den Award für das beste Rockvideo ab, Calvin Harris (Bestes Elektro Dance Video) brachte mit „Feel So Close" den Saal zum Beben. Gotye landete mit „Somebody That I Used To Know" zwar den Überraschungserfolg des Jahres, musste sich in Sachen „Bestes Video" aber Rihanna geschlagen geben — genauso wie Drake, Katy Perry und M.I.A.

Die Abräumer des Abends: One Direction (Bild: Getty Images)

Statt Skandälchen gab es in diesem Jahr also eine fette Dosis Harmonie. Als Robert Pattinson den Trailer zum „Twighlight"-Finale präsentierte richtete Comedian und Award-Moderator Kevin Hart einen Appell ans Publikum und brach eine Lanze für die verfemte Kristen Stewart: „Es ist vorbei, lasst es hinter Euch".

Alle Preisträger im Überblick:

Video of the Year: Rihanna, „We Found Love"
Best New Artist: One Direction, „What Makes You Beautiful"
Best Female Video: Nicki Minaj, „Starships"
Best Hip-Hop Video: Drake, featuring Lil' Wayne, „HYFR"
Best Male Video: Chris Brown, „Turn Up the Music"
Best Pop Video: One Direction, „What Makes You Beautiful"
Best Rock Video: Coldplay, „Paradise"
Best Video With a Message: Demi Lovato, „Skyscraper"
Best Electronic Dance Music Video: Calvin Harris, „Feel So Close"
Most Shareworthy Video: One Direction, „What Makes You Beautiful"
Best Choreography: Chris Brown, „Turn Up the Music"
Best Editing: Beyonce, „Countdown"
Best Visual Effects: Skrillex, „First of the Year (Equinox)"
Best Cinematography: M.I.A., „Bad Girls"
Best Art Direction: Katy Perry, „Wide Awake"
Best Direction: M.I.A., „Bad Girls"