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Digitalkameras – wenn Fotos wirklich gut werden sollen

Digitalkameras – wenn Fotos wirklich gut werden sollen. (Bild: thinkstock)Digitalkameras – wenn Fotos wirklich gut werden sollen. (Bild: thinkstock)

Klein, handlich und echt leistungsstark: Aktuelle Kompaktkameras gibt es schon zum günstigen Preis von 120 Euro. Die sind mit gutem Zoom  ausgestattet, einfach zu bedienen oder lassen sich sogar fernsteuern. test.de hat für Sie 26 aktuelle Modelle ins technische Prüflabor geschickt, zwölf Kameras wurden mit dem Testurteil "gut" ausgezeichnet.

Aktuell werden so viele Fotos gemacht wie nie zu vor. Grund sind die in Smartphones integrierten Kameras. Das Handy ist fast immer und überall dabei und die eingebauten Cams liefern qualitativ recht ansehnliche Bilder. Aber wenn die Lichtverhältnisse nicht ganz so günstig sind, wird es schwierig. Und auch beim Zoomen haben die Handykameras Schwächen, denn die sind nicht mit einem optischen Zoom ausgestattet, sondern nur mit einem rechnerischen.

Superklein mit hochwertiger Technik
Dagegen sind Kompaktkameras optimal für unterwegs. Gerade mal zwei Zentimeter dick und kaum größer als eine Kreditkarte, lassen sich die Cams bequem in jeder Jackentasche unterbringen. Ein ausfahrbares Objektiv und hochwertige Technik stellen jede Handy-Kamera locker in den Schatten.

Unter den 26 Kompaktkameras, die Stiftung Warentest geprüft hat, waren sieben Modelle, die mit Superzoom ausgestattet sind. Die sind zwar nicht ganz so winzig, bieten aber dafür einen bis zu 14-fachen Zoom. "Das stärkere Zoom bringt Vorteile. Es fängt alle Motive ein, vom Pistenpanorama im Weitwinkel bis zum Porträt beim Eislauf", so die Experten in ihrer neuesten Ausgabe von test.

Die Testsiegerin
Canon, Panasonic und Sony – diese Hersteller lieferten die Testsieger unter den Kompaktkameras. Ganz oben auf das Siegertreppchen schaffte es die Sony Cyber-shot WX70. Die Cam ist zum Durchschnittspreis von 184 Euro zu haben und liefert laut Experten drinnen und draußen beste Bilder. Blitz und Verwackelungsschutz wurden jeweils mit "gut" beurteilt. Die Sony-Modelle WX50 und WX100 landeten dagegen auf den hinteren Plätzen.

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Die Schnellsten
Den besten Blitz bescheinigte test der Nikon S64400, die aber Schwächen beim Autofokus zeigte, da sie viel Licht zum Scharfstellen braucht. Wer Schnappschüsse liebt, sei mit den Modellen Canon Ixus 125 HS und Panasonic Lumix DMC-FS45 (122 Euro) besser als mit der Testsiegerin bedient, heißt es weiter. Denn während das Sony-Modell bei einem Gruppenfoto auf zehn Meter Entfernung im Test erst nach einer halben Sekunde auslöste, schafften es die Spitzenmodelle von Canon und Panasonic in zwei Zehntel Sekunden. Die schnellste kleine Kamera war die Panasonic Lumix SZ1, sie brauchte bei zehn Metern Motivdistanz nur 0,05 Sekunden zum Scharfstellen und Auslösen.

Einfach zu bedienen
Mit einfacher Bedienbarkeit konnten im Test die Canon Ixus 510 HS sowie vier von fünf Panasonic-Kameras punkten. Die Panasonic Lumix SZ5 ist sogar mit WLan-Funktion ausgestattet und überträgt Fotos drahtlos auf Smartphone, PC und Tablet. Auf diese Weise kann sie sogar ferngesteuert werden. Über eine Smartphone-App kann aus der Ferne gezoomt, scharfgestellt und ausgelöst werden, wobei das Kamerabild direkt aufs Handy-Display übertragen wird.

Die besten mit Superzoom
Auf Reisen empfehlen die Warentester die Canon PowerShot SX260 HS (244 Euro), die bis auf ihre Videos in allen Punkten mit "gut" abschnitt. Ebenfalls mit "gut" bewertet ist die Olympus SZ-31MR (225 Euro). Sie landete unter den Kompaktkameras mit Superzoom auf dem zweiten Platz und bietet einen "sehr guten" Verwacklungsschutz und den stärksten Zoom.

Den vollständigen Testbericht zum Thema „Digitalkameras“ finden Sie hier (kostenpflichtig).