Bundesliga: Hertha BSC ist bereit zum großen Sturm

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Berlin. Waren das herrliche Zeiten für die Fans von Eintracht Frankfurt. Als Luka Jovic, Sébastien Haller und Ante Rebic die Abwehrreihen im deutschen Fußball und sogar in Europa durcheinanderwirbelten. Von 2017 bis 2019 war das, da spielte das Trio für die Hessen, erzielte gemeinsam 64 Treffer. Die Eintracht gewann nicht zuletzt durch die „Büffelherde“, wie die drei Profis wegen ihrer Schnelligkeit und Durchsetzungskraft genannt wurden, 2018 den DFB-Pokal und zog im Jahr darauf ins Halbfinale der Europa League ein.

Doch wie das so ist im Erfolgsfall: Andere, finanzkräftigere Klubs wurden aufmerksam. Heute hat sich der Wundersturm aus dem Serben Jovic (22/Real Madrid), dem Franzosen Haller (26/West Ham United) und dem Kroaten Rebic (27/AC Mailand) in alle Winde zerstreut. Die Nachfolger konnten die Lücken nicht füllen. Aus dem mitreißenden Sturm wurde ein laues Lüftchen. Zum Saisonstart gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld kam Eintracht Frankfurt nicht über ein ernüchterndes 1:1 hinaus.

Hertha BSC hat sehr unterschiedliche Typen im Sturm

Klarer könnten die Vorzeichen deshalb kaum sein vor dem Gastspiel der Mannschaft von Trainer Adi Hütter an diesem Freitag (20.30 Uhr, DAZN) im Berliner Olympiastadion. Auf der anderen Seite steht nämlich ein Kontrahent, der nach seinem 4:1 bei Werder Bremen gerade sehr selbstbewusst ist. Und Hertha BSC hat nicht nur ein Trio, sondern sogar ein Quartett in vorderster Angriffsreihe, das zu Sturm-Warnungen Anlass gibt. Der Brasilianer Matheus Cunha (21), der...

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