Christine Kaufmanns Beisetzung: Tochter Allegra Curtis war nicht eingeladen

Allegra Curtis durfte nicht bei der Beerdigung ihrer Mutter dabei sein. (Bild: WENN.com)

Eigentlich ist es unvorstellbar: Die Tochter kann sich nicht von ihrer verstorbenen Mutter verabschieden, weil sie nicht zur Beisetzung eingeladen wurde. Doch genau das ist nun Allegra Curtis passiert. Sie durfte der Beerdigung ihrer Mutter Christine Kaufmann nicht beiwohnen.

Bereits im März war Christine Kaufmann im Alter von 72 Jahren an ihrer Blutkrebserkrankung gestorben, doch erst am Freitag wurde ihre Urne in Paris zu Grabe getragen. Der Grund: Innerhalb der Familie war ein Streit darum entbrannt, wo die Schauspielerin beerdigt werden soll. Offenbar nicht die einzige Unstimmigkeit, die in dem Promi-Clan herrscht. Allegra Curtis, das gemeinsame Kind von Christine Kaufmann und Hollywoodstar Tony Curtis, wurde gar nicht erst eingeladen. Sie erhebt jetzt schwere Vorwürfe gegen Kaufmanns Bruder Hans-Günther.

„Günther hat den Zeitpunkt eigenständig beschlossen und mir von der Beisetzung nichts erzählt. Ich habe erst am Mittwoch durch meine Managerin davon erfahren, dass meine Mutter am Freitag beigesetzt werden soll. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich nicht überrascht und sehr enttäuscht war“, sagte sie gegenüber der „Bild am Sonntag“.

Christine Kaufmann fand ihre letzte Ruhe in Paris. (Bild: WENN.com)

Auch Allegras Schwester Alexandra war nicht dabei. Sie lebt in den USA und war angeblich aus beruflichen Gründen verhindert. Zum Zeitpunkt der Beisetzung befand sich Allegra Curtis zu Hause in München – in Gedanken war sie jedoch ganz bei ihrer Mutter: „Freitag um 14 Uhr, also zum Zeitpunkt ihrer Beisetzung, haben ich, meine Schwester in den USA, meine Cousinen, Nichten und alle ihr nahestehenden Freunde gleichzeitig an sie gedacht“, erklärte die Hinterbliebene. „Ich habe zu der Zeit in Mamas Wohnung Kerzen angezündet. Ich habe ein Foto von ihr genommen, ihre Ohrringe und ein paar ihrer Lieblingsgegenstände. Ich habe ihr Parfum versprüht und mit meinem Sohn Raphi zusammen gebetet und mit ihr gesprochen. Wir haben ihr gesagt, dass sie jetzt in Frieden ruhen darf!“

Der offizielle Abschied soll mit allen Angehörigen im September in Paris nachgeholt werden. „Meine Mutter hat Beerdigungen gehasst. Deshalb wollen wir etwas Schönes für sie machen und das Leben feiern“, verriet Allegra im Interview. Eine Retourkutsche für den Onkel wird es nicht geben. „Natürlich werden wir Günther dazu einladen“, erklärte Allegra Curtis.

 


Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen