Colton Burpo: „Den Himmel gibt es wirklich“

Colton Burpo war gerade einmal vier Jahre alt, als er bei einer Notoperation im Jahr 2003 fast ums Leben kam. Der kleine Junge aus Nebraska hat nach dem schweren Eingriff aber nicht nur eine zweite Chance geschenkt bekommen. Colton Burpo ist nach der OP auch um eine wahrhaft himmlische Erfahrung reicher. Er hat dabei nicht nur Jesus und seine Apostel getroffen, sondern auch seine ältere Schwester. Von dieser konnte der Junge eigentlich nichts wissen, da sie eine Fehlgeburt war und seine Eltern nicht über das traumatische Ereignis sprachen. Todd Burpo hat die unfassbaren Erlebnisse seines Sohnes nun detailliert in einem Buch zusammengefasst.

Colton Burpo: „Den Himmel gibt es wirklich“ (Screenshot: Sunrise/Channel 7)„Ich bin ein gläubiger Mann“, betont der Moderator der australischen Morgensendung „Sunrise“ im Interview mit Vater Todd und Sohn Colton. „Aber ihre Geschichte ist wirklich kaum zu glauben“. Und in der Tat sind die Erlebnisse des Jungen geradezu sagenhaft. Als Todd Burpo im Jahr 2003 seinen damals vier Jahre alten Sohn mit einem Blinddarmdurchbruch ins Krankenhaus brachte, machten die Ärzte ihm schnell klar, dass das Leben des Jungen auf dem Spiel stand.
 
Als Colton aus der Narkose erwachte, berichtete er von seinen himmlischen Erlebnissen.
„Er sagte, er wisse, dass er fast gestorben sei. Das hat er gleich nach der OP erzählt. Ich dachte, er hätte das vielleicht bei den Ärzten aufgeschnappt. Aber keiner hatte vor dem Jungen über das Risiko gesprochen“, so Vater Todd im „Sunrise“-Interview. Auch von seiner Reise in den Himmel habe sein Sohn erzählt.
 
Natürlich wollten weder Todd noch seine Frau Sonja dem Kind zunächst glauben. Doch als Colton mehr ins Detail ging, wurden die Eltern stutzig. „Er erzählte, er habe seinen Urgroßvater getroffen“, berichtet Todd. Zwar sei dieser 30 Jahre vor Coltons Geburt verstorben, doch die Beschreibungen des Jungen passten perfekt zu den Bildern, die Todd von seinem Großvater aufbewahrte. Endgültig überzeugte Todd und Sonja aber diese Geschichte: Colton berichtete seinen Eltern nämlich, er habe auch seine Schwester getroffen. Und in der Tat hatte Sonja Burpo zwei Jahre bevor Colton zur Welt kam eine Fehlgeburt. Weder Todd noch Sonja hatten jemals mit dem Kleinen über das traumatische Erlebnis gesprochen. „Das hat uns dazu bewogen, ihm zu glauben“, so Todd.

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„Und wie sieht es aus im Himmel?“, will der Moderator der Morgensendung wissen. „Im Himmel ist es eigentlich genauso wie auf der Erde. Mit dem Unterschied, dass alles perfekt ist. Es gibt keine Kriminalität, keiner wird verletzt. Es ist einfach der perfekte Ort“, spricht Colton selbstsicher in die Kamera. Auch Jesus und die Apostel Johannes und Petrus will der Junge getroffen haben. Eine zweite Reise in den Himmel habe er seither aber nicht unternommen, ergänzt Colton.
 
Gemeinsam mit seinem Sohn hat der Pastor aus Nebraska jetzt ein Buch („Heaven is for real“) geschrieben. Darin führt Colton seine Erlebnisse aus. Ob erfunden, erträumt oder wirklich erlebt: Es soll Eltern und vor allem Kindern helfen, besser mit dem schwierigen Thema Tod umzugehen.