Corona: Sportevents als Corona-Hotspots? „Das ist völliger Blödsinn“

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Berlin. Es war die erwartete Kapitulation vor den steigen Infektionszahlen. Der Berliner Senat beschloss am Dienstag, dass künftig nur noch 500 statt der bisher erlaubten 5000 Zuschauer bei Sportveranstaltungen unter freiem Himmel zugelassen werden sollen. Beim Hallensport wird von 1000 auf 300 reduziert. Dass diese Maßnahme nicht geräuschlos vonstattengehen würde, war klar.

Allerdings war es nicht die erneute Zuschauer-Reduktion, die Kaweh Niroomand irritierte. Es war die Aussage von Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD), die beim Sprecher der Berliner Profiklubs nur Kopfschütteln auslöste. Kollatz hatte auf der Senats-Pressekonferenz am Nachmittag gesagt, dass Sportevents ohne Fans ein Mittel seien, „um nicht dazu beizutragen, dass an der Infektionsschraube weiter nach oben gedreht wird“.

Berliner Klubs profitieren jetzt von ihrem Hygienekonzept

Sportveranstaltungen als Corona-Hotspots? „Das ist völliger Blödsinn“, sagte Niroomand, außerdem Manager der BR Volleys. „Ich habe hohen Respekt vor dem Finanzsenator, aber das scheint mir nicht unbedingt in Kenntnis von Fakten gesagt worden sein.“ Deutschlandweit sei nicht ein Fall bekannt, bei dem nach einem Fußball-, Handball-, Volleyball- oder Basketballspiel ein Corona-Ausbruch verzeichnet werden musste.

In Berlin hatten sich die vier Profiklubs Volleys, Füchse (Handball), Eisbären (Eishockey) und Alba (Basketball) mit einem teuren Hygienekonzept auf die Rückkehr der Zuschauer vorbereitet. Das Konzept war beim Senat auf enorm viel Zuspruch ...

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