Dänemark-Finale: Das bringt die 3. Etappe der Tour de France

Dänemark-Finale: Das bringt die 3. Etappe der Tour de France
Dänemark-Finale: Das bringt die 3. Etappe der Tour de France

Die Tour de France läuft wieder!

Am Freitag startete das legendäre Straßenrad-Rennen in die 109. Ausgabe. Der Startschuss fiel mit einem 13,2 Kilometer langen Einzelzeitfahren durch Kopenhagen.

Nach zwei Etappen führt Wout van Aert das Gesamtklassement an, Topfavorit Tadej Pogacar liegt mit acht Sekunden Rückstand auf Platz 3.

Sprinter hoffen beim dänischen Finale

Die 3. Etappe der Tour bedeutet gleichzeitig das dänische Finale der 109. Tour. Es ist auch ein Geschenk für die deutschen Radsport-Fans: Der Zielort Sönderborg liegt nur eine halbe Autostunde von der Nordgrenze der Bundesrepublik entfernt, den Katzensprung aus Flensburg und Umgebung werden an einem Sonntag viele Velo-Freunde wagen. (Die Tour de France im LIVETICKER)

Vor dem ersten Ruhetag - am Dienstag geht es 900 Kilometer entfernt in Dünkirchen weiter - dürften die Sprinter wieder in den Mittelpunkt rücken. Die stramm südwärts führende Strecke ist weniger windanfällig als am Vortag, die drei Bergwertungen der niedrigsten Kategorie sind zu vernachlässigen.

Das Finale führt allerdings 800 Meter vor dem Ziel durch eine 100-Grad-Kurve - Sturzgefahr!

So können Sie die Tour de France 2022 LIVE verfolgen

Massensprint an der deutschen Grenze

Die Startstadt Vejle, deren Ursprünge bis auf den den legendären König Harald Blauzahn zurückgehen, ist Verwaltungssitz der Region Süddänemark. Der dortige Fußball-Klub Vejle BK gehört zu den großen Talentschmieden im dänischen Fußball, doch wurden unter anderem die späteren Bundesliga-Stars Allan Simonsen, Ulrik Le Fevre und Johnny Hansen ausgebildet.

Das westlich gelegene Jelling, welches das Peloton kurz nach dem Start passiert, gilt als die Wiege der dänischen Nation, dort wurde eine Besiedlung seit der Bronzezeit nachgewiesen. Zielort Sönderborg an der Flensburger Börde gehörte von 1864 bis 1920 zu Preußen, ab 1871 damit zum Deutschen Reich.

Noch heute lebt im Wirtschaftszentrum Südjütlands eine erhebliche deutschsprachige Minderheit.

Wer sind die Favoriten der Tour?

Der ganz große Favorit auf den Gesamtsieg heißt wieder Tadej Pogacar. Der slowenische Titelverteidiger vom Team UAE Emirates ist im Normalfall kaum zu schlagen. Das Ausnahmetalent aus der Oberkrain wurde 2020 zweitjüngster Tour-Sieger der Geschichte, im Vorjahr jüngster Doppel-Champion - nun winkt der „Threepeat“.

Der 23-Jährige verbrachte den Großteil seiner Vorbereitung im Höhentrainingslager. Bei der Slowenien-Rundfahrt kehrte er ins Renngeschehen zurück - und siegte spielend.

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