Dev Patel schreitet bei gewaltsamer Auseinandersetzung ein

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Dev Patel war in Australien Zeuge einer gewalttägigen Auseinandersetzung. Dabei blieb der britische Schauspieler nicht untätig. Er half, die Situation zu deeskalieren.

Dev Patel attends the European film premiere of 'The Personal History of David Copperfield' at Odeon Luxe Leicester Square during the 63rd BFI London Film Festival Opening Night Gala on 02 October, 2019 in London, England. (Photo by WIktor Szymanowicz/NurPhoto via Getty Images)
Nicht nur im Film ein Held: der britische Schauspieler Dev Patel (Photo by WIktor Szymanowicz/NurPhoto via Getty Images)

Dev Patel spielt in Filmen schon mal Helden, nun hat er sich auch im echten Leben als einer erwiesen. In einer australischen Stadt war es Anfang der Woche zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einer Frau gekommen. Der ohnehin schon blutige Streit wäre womöglich schlimmer ausgegangen, wären nicht einige Zeugen beherzt eingeschritten. Zu den Helfern gehörte Berichten zufolge auch der britische Schauspieler.

Der Vorfall ereignete sich am Montag gegen 20:45 Ortszeit in einer Tankstelle in Adelaide, teilt die South Australia Police auf ihrer Homepage mit. Hier eskalierte offenbar die Situation, nachdem der Mann und die Frau schon auf der Straße heftig gestritten hatten. Dabei soll die 34-Jährige dem zwei Jahre jüngeren Mann in die Brust gestochen haben. Der Verletzte wäre noch vor Ort von Notfallmedizinern behandelt und dann in ein Krankenhaus gebracht worden.

Dev Patel hilft, die Situation zu deeskalieren

In der Tankstelle hätten mehrere "Zeugen versucht, den Streit zu beenden", heißt es weiter in der Polizeimitteilung. Dazu gehörte offenbar auch Dev Patel, wie "CNN" unter Berufung auf Sprecher des Schauspielers berichtet. Demnach hätte Patel "nach seinem natürlichen Instinkt" gehandelt, "um die Situation zu deeskalieren und den Streit zu beenden". Das sei ihm und seinen Freunden letztlich gelungen. Sie wären so lange vor Ort geblieben, bis Polizei und Krankenwagen eintrafen.

In der Situation gebe es "keine Helden", teilen Patels Sprecher weiter mit. Der Vorfall werfe ein "Schlaglicht auf ein größeres systematisches Problem, bei dem ausgegrenzte Mitglieder der Gesellschaft nicht mit der Würde und dem Respekt behandelt werden, die sie verdienen". Laut South Australia Police war die gewalttätige Auseinandersetzung kein "zufälliger Vorfall", die Konfliktparteien hätten sich gekannt. Die Frau sei verhaftet und wegen schwerer Körperverletzung angeklagt worden.

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